Herbsttreffen Augustusburg

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Basti
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Herbsttreffen Augustusburg

#1 Beitrag von Basti » 26. Sep 2018, 20:15

Ahoi. Sieht man am 3.10 jemanden auf der Augustusburg? Ich werde mit der BK dort sein

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bujatronic
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Re: Herbsttreffen Augustusburg

#2 Beitrag von bujatronic » 27. Sep 2018, 13:03

Hallo, ich komme auch, nach jetzigem Stand mit 2 Kumpels. Allerdings will ich mal dies Jahr nicht mit der BK fahren (wird langsam langweilig), sondern mit der NVA-TS. Also schau mal nach einer Einstrich-Keinstrich aus...
Weiterhin kommen eine seltene ETS150 und eine ETZ251.
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bujatronic
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Re: Herbsttreffen Augustusburg

#3 Beitrag von bujatronic » 5. Okt 2018, 15:26

Hallo, ich habe leider viel zu viel versprochen. Als ich die NVA-TS getankt, mit einer neuen Batterie und mit dem in der DV-0-0010-0815 vorgeschriebenem Luftdruck versehen hatte, wollte ich das Kuchenblech dranschrauben, und da fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren: Die Gute hat ja nur Saison-Kennzeichen von 04 - 09. Und mit diesem Kennzeichen hier wollte ich nicht fahren, obwohl es doch viel besser zur Maschine paßt:
https://picload.org/view/dcgwwaia/boxberga007.jpg.html
Zusätzlich zur ETS 150 wurden dann 2 ETZ251 in Bewegung versetzt, wurden allerdings nicht auf die Burg gelassen, es hieß, erst ab Bj. 1971, also ging nur die ETS (mit Sozius!). Oben habe ich dann den Grund gesehen, es stand soviel Ami-Schrott auf den (naturgemäß beschränkten) Parkplätzen rum, was eben viel zu viel Platz beanspruchte. Mein Vorschlag wäre, demnächst mal nur Fahrzeuge auf die Burg zu lassen, die nicht breiter als sagen wir mal 1,60m sind. Oder sind da evtl. die Gespannfahrer benachteiligt?
Aber wir hatten eine herrliche Hin- und Rückfahrt (zus. knapp 150km) durchs schöne Erzgebirge, die nur durch etliche Umleitungen, Baustellen- und sonstigen Ampeln und natürlich durch die PKW behindert wurde...
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Re: Herbsttreffen Augustusburg

#4 Beitrag von Bk350Marcel » 8. Okt 2018, 09:41

Das kann ich so nicht stehen lassen. Nur Amischrott? Mir persönlich ist jeder Ami lieber anzusehen als der 1000.te Trabant oder Wartburg oder anderer 4-rädriger(!!) Ost-Schrott. Baujahresbeschränkung geht voll in Ordnung, mein Vorschlag wäre von einem Fahrzeugmodell nur eine beschränkte Anzahl zuzulassen. Schwer durchführbar, ich weiß.
So unterschiedlich sind die Ansichten ;-)

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bujatronic
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Re: Herbsttreffen Augustusburg

#5 Beitrag von bujatronic » 8. Okt 2018, 11:48

Ich achte Deine Ansicht, allerdings: "Nur Amischrott" habe ich nie geschrieben. Und denke mal nach, welche Fahrzeuge für eine breite Motorisierung mehr beigetragen hat, Cadillac oder Trabi? Und wer mehr Energieverbrauch und damit verbunden CO2-Emission das Klima ruiniert haben? Das sind Tatsachen und keine Ansichten...
Amerikanische PKW (u.a. Produkte) waren nun mal (von wenigen Ausnahmen abgesehen) ein Irrweg, auch aus der Sicht von Fahrverhalten und Sicherheit. Das haben die über dem Teich aber bis heute nicht begriffen, weswegen ja Trump mit seinen Strafzöllen die Dinos schützen will.
Sicher - auch Inkarnationen von Irrwegen sollte man schützen. Man sieht sich ja z.B. auch hin und wieder eine Dampflok an...
Meine Kritik war auch eher in eine andere Richtung gemeint. Schloß Augustusburg wirbt ja mit dem Slogan "Biker-Schloß", da hätte man die Zahl der PKW beschränken sollen. "Ost-Schrott" war zwar in Form von einigen wunderschön restaurierten Wartburg, Sapo usw. vertreten, aber m.E. deutlich unterrepräsentiert.
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Re: Herbsttreffen Augustusburg

#6 Beitrag von Bk350Marcel » 10. Okt 2018, 09:34

Auch wenn es eigentlich nicht zum Thema Augustusburg gehört, möchte ich deinen Beitrag nochmals kommentieren.
Du vergleichst im Hinblick der Massenmotorisierung in den USA bzw. Ostdeutschland Cadillac mit einem Trabant? Himmel hilf. Ein adäquates Gegenstück zum Trabant, sagen wir mal Ende 50er bis 60er bilden wohl eher die kleinen Chevys, Mustangs, und abertausende Pickups (sehr oft mit 6 Zylinder Reihenmotoren, große V8 sind eher eine Seltenheit). Wenn man das überhaupt vergleichen kann, da die Massenmotorisierung überm Teich viel eher begann, mit dem T-Modell und der Fließbandfertigung in den 20er Jahren. Ohne die Pickups, die ab dem mittleren Westen quasi in jeder Hofeinfahrt stehen, ist das Leben wie wir es kennen kaum möglich. Der nächste Supermarkt ist nicht selten 50 Meilen entfernt im Westen des Landes, da fährt man nicht täglich einkaufen. Was soll man da mit einem KFZ ala Pappe anfangen??
Zum Thema Klima: 1975 wurde der KAT landesweit eingeführt in den USA, als in Europa noch gar nicht dran zu denken war. Auch den Airbag, 3. Bremsleuchte, etc etc. würde ich keineswegs als Irrwege bezeichnen, teils Jahrzehnte vor Europa Standard in US Fahrzeugen. Fahrverhalten ist den Gegebenheiten in Amerika angepasst, da fahren die Leute eben nicht wie die gestörten, sehr angenehmes Fahren in Übersee. Da braucht es kein bretthartes Fahrwerk und Kurvengeschwindigkeiten jenseits von Gut und Böse. Weiterhin bin ich der Überzeugung, das nicht PKW Abgasemissionen das Weltklima "zur Sau machen", sondern die Industrie mit ihren Abgasen und Abwässern.

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Re: Herbsttreffen Augustusburg

#7 Beitrag von bujatronic » 10. Okt 2018, 13:07

sicher ist Einiges von Dir richtig (z.B. freue ich mich auch immer wieder über die rücksichtsvolle Fahrweise in USA), aber bzgl. Kat liegts Du falsch: Ein Motor läuft mit Luftüberschuß sparsamer, die Regelung auf Lambda=1 hat knapp 10% mehr Verbrauch und damit CO2 zur Folge. Der G-Kat beseitigt die lästigen Nebenprodukte der motorischen Verbrennung (CO, NOx und HC), aber der Wirkungsgrad wird schlechter.
Im Übrigen: Die Stromanbieter haben ja nun nicht aus purer Bosheit ihre Produktion ständig vergrößert und wollen so weitermachen (s. Hambacher Forst), während der Rest der Welt nur den Umweltschutz im Auge hat. Man muß doch fragen, warum so ein großer Bedarf an Elektroenergie besteht, daß man sie trotz miserablen Wirkungsgrades und großer Umweltbelastung auf diese Weise produzieren muß.
Und ist Abnehmer Nr.1 die "Industrie", da hast Du Recht. Und was ist die "Industrie" in D? Vor allem BMW, DB, VW usw. (Reihenfolge rein zufällig) sowie ihre Zulieferer, sofern sie nicht schon längst in China sitzen und von dort das Klima ruinieren. Mit der Energie (und damit CO2), ein heutiges Auto zu bauen, kann man einen Trabant (oder Goliath usw.) bauen und 10 Jahre betreiben. Der Verkehr trägt nach UBA mit 20% zur Klimaveränderung bei, wo natürlich auch NOx und FKW eine Rolle spielen.
Ich war gerade in Los Alamos (NM), da steht vor jedem zweiten Haus so ein Pickup, bis zum Supermarkt kann man aber laufen...
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Re: Herbsttreffen Augustusburg

#8 Beitrag von Franky-Boy » 10. Okt 2018, 14:00

Ich bin kein Fan von amerikanischen Autos das liegt aber weniger an der Technik als an kultureller Prägung.
Da ich seit 35 Jahren Vorrichtungen und Werkzeuge für die Automobilindustrie konstruiere, vorwiegend Bereich Karosserie muss ich sagen ,es sind die Anforderungen an die Sicherheit schon immer höher in den Staaten gewesen.
Es werden nach wie vor besonders beim Queraufprall bessere Festigkeiten verlangt und andere Türenverstärkungen und Querträger eingebaut.
Der starke Einbruch der Amis lag an ihrer globalen Produktauslagerung und mittels Gelddrucken überall billig einzukaufen.
Da das Geld aber recht einseitig ankommt hat der Rest Trump gewählt.
Einfuhrzölle für europäische Fahrzeuge nach USA 2,5 Prozent , Europa verlangt von den Amis 10 %.
Außerdem wenn wir Ölquellen gehabt hätten .... Hubraum ohne Ende.

Das mit den alten Strassenkreuzern auf Oldtimertreffen ist hier in Bayern auch nicht anders und oft nur ein kleiner Fleck für Motorräder , natürlich alte Traktoren ohne Ende !
Jedoch das Sein bestimmt das Bewustsein.
Harley fand ich "blöd" . Aber letztes Jahr lief mir ein Harley Iron-Head (mit Rechtsschaltung) Gespann (mit Watsoian Boot) Baujahr 1976 über den Weg ....
Naja ehrlich 1976 hätte ich die lieber gekauft als ein MZ oder BK-Gespann (davon habe ich zwei und liebe sie noch wie vor).
Jahre runzeln die Haut , den Enthuisiasmus aufgeben runzelt die Seele . Albert Schweitzer

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Re: Herbsttreffen Augustusburg

#9 Beitrag von Sport-Lu » 10. Okt 2018, 22:03

Frank,fährste jezze Harlyy? :mrgreen:
Metzger,Bäcker und Friseure sind in Foren Ingenieure.

Eine BK ohne Ölfleck darunter......"Das ist aber nicht original so!!"

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Re: Herbsttreffen Augustusburg

#10 Beitrag von Franky-Boy » 11. Okt 2018, 00:00

Unter anderen .
Aber Harley macht schon Spass . Habe eine Springergabel (das Ding mit den verchromten Schraubenfedern )drann , eigentlich technischer Blödsinn wurde 1926 glaube ich entwickelt und nur 63mm Federweg .
Die Rechtsschaltung ist sehr gewöhnungsbedürftig. Nach 100 km mit besetzten Beiwagen muss man gelenkheilende Mittel wie Weissbier zu sich nehmen und pausieren , eine gewisse Armkraft ist Vorraussetzung.
Das Drehmoment durch die Zündfolge des V-Motors macht Spass und der Klang erregt Aufhorchen. Ich habe die Zylinder ausschleifen lassen und das Getriebe überholen lassen.
Interessant ist auch der britische SU (Sportwagen) Vergaser ,da wird nicht die Nadel verstellt sondern die Düse und das Ding hat einen Öldämpfer um den Unterdruck zu regulieren.
Es ist eben ein richtiges Schraubermotorrad , an dem sehr viel geändert wurde und noch alte Amitechnik dran.
Teilweise auch geniale Lösungen und eine eigenes Design.
Ehrlich gesagt war es ein Schnäppchen, gekauft von einen alten Herrn der nicht mehr fahren kann und sein Baby vor allen in gute Hände geben wollte.
Habe schon das zweiundhalbfache des Kaufpreises geboten bekommen ,aber das sind immer solche Herren die ihr Geld unterbringen wollen und technische Pfeiffen sind.

Aber BK350 ist BK350, da stecken so viele Erinnerungen von mir und meiner Frau drinn und die bekommt auch mal nicht der mit Geld sondern mit Charakter.
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Re: Herbsttreffen Augustusburg

#11 Beitrag von bujatronic » 15. Okt 2018, 15:25

ich kanns nicht lassen, aber das mit dem SU-Vergaser (Skinner Union) ist so nicht ganz korrekt. Im Prinzip handelt es sich um einen Vergaser mit veränderlichem Lufttrichter, was mittels Kolbenschieber (durch Unterdruck bewegt) realisiert wird, der analog zum "normalen" Schiebervergaser auch eine Nadel bewegt. Bezeichnung ist mitunter auch Gleichdruckvergaser, was aber auch nicht ganz korrekt ist, denn wäre der Druck im Lufttrichter stets gleich, würde ja die Membran den Schieber nicht regulieren können. Das Ziel ist, die Strömungsgeschwindigkeit der Luft am Kraftstoffaustritt möglichst konstant und hoch zu halten, damit eine gute Zerstäubung erreicht wird.
Und der Öldämpfer reguliert gar nichts, er ist (wie der Name schon sagt) nur zur Dämpfung da, damit das Ding nicht ständig flattert.
Solche Vergaser ärgerten ihre Fahrer auch in ganz "normalen" Autos, wie z.B. Mini bis ca. 1990, bevor die Einspritzung kam. Heute werden ihre Vorzüge jedoch m.W. nur noch in Flugzeugen (meist Bing) genutzt, genaue Beschreibung siehe hier:
viewtopic.php?f=5&t=3122&p=24367

So, und jetzt schalte ich den Oberlehrermodus wieder aus...
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Re: Herbsttreffen Augustusburg

#12 Beitrag von Franky-Boy » 23. Okt 2018, 10:50

Ganz korrekt wie Bujatronic den SU Vergaser beschreibt. Mit Düsenverstellung (mittels Einstellgewinde) meinte ich die Grundeinstellung analog der Nadel über Kerben.
Es ist ganz richtig der Öldämpfer dient gegen das Flattern , naja eine Kurzbeschreibung eines Sachverhalts sollte trotz Kürze richtig sein.
Erkenntnis : In der offenen Welt der Kommunikation sollte man abends mit 0,7 Ltr. Rotwein im Ölkreislauf lieber nichts schreiben.
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Re: Herbsttreffen Augustusburg

#13 Beitrag von bujatronic » 2. Nov 2018, 21:14

und welchen Rotwein empfiehslt Du?
Meine Favoriten wären Primitivo, Salice Salentino oder?
Nur damit ich zm nächsten BK-Treffen das Richtige im Rucksack habe...

BK-Forum ist doch vor allen Dingen ein Quell des Erkenntnisgewinns!
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