Vergaser nach Lambda abstimmen
Moderator: Ulrich
- Globetrotter
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Vergaser nach Lambda abstimmen
well,
ich hab da mal so eine Idee.
Da meine BK bisher trotz rehbrauner Kerzen chronisch zu mager laeuft,
kam mir mal in den Sinn,nicht nach Kerzenbild,
sondern nach Lambda abzustimmen.
Ich haette da zwei Kruemmer ueber,da wuerd ich die Anschlussbuchsen fuer die Sonde einschweissen.
Hat das schonmal jemand praktiziert,
macht das beim Zweitakter ueberhaupt Sinn?
Greetz,
Daniel.
ich hab da mal so eine Idee.
Da meine BK bisher trotz rehbrauner Kerzen chronisch zu mager laeuft,
kam mir mal in den Sinn,nicht nach Kerzenbild,
sondern nach Lambda abzustimmen.
Ich haette da zwei Kruemmer ueber,da wuerd ich die Anschlussbuchsen fuer die Sonde einschweissen.
Hat das schonmal jemand praktiziert,
macht das beim Zweitakter ueberhaupt Sinn?
Greetz,
Daniel.
MZ BK 380 /1958
Kawa ZXR 800 /1991
Triumph Thruxton 1200 R /2018
RT 125/3 in Teilen aufm Dachboden...
Kawa ZXR 800 /1991
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Re: Vergaser nach Lambda abstimmen
Hallo Globetrotter,
habe ich bei meiner SOLO- BK so gemacht.
Würde an Deiner Stelle jedoch nicht die Krümmer dafür "opfern".
Die meisten DEKRA- Prüfstellen haben für 2-Takter die entsprechenden Mess-Sonden für die Abgasmessung.
Machen die jedoch nicht besonders gern, weil der hohe Ölanteil im Abgas die Mess-Sonden schnell verklebt.
Die Lambdasonde (λ-Sonde) ist ein Sensor, der in einem Verbrennungsabgas den jeweiligen Restsauerstoffgehalt misst, um daraus das Verhältnis von Verbrennungsluft zu Kraftstoff einstellen zu können.
Nach der Messung bekommst Du dann für jede Auspuffseite einen extra Ausdruck mit folgenden Daten:
Drehzahl ............... wurde nicht angeschlossen
Öltemperatur........... wurde nicht gemessen, da Motor bereits heiss
CO
CO - corr................. keine Ahnung was das bedeutet
HC
CO2
O2
Lambda
Habe vorab einen tel. Messtermin vereinbart.
Messung sollte mit warmer Maschine erfolgen (min 25 km vorher).
Möglichst sofort nach Ankunft auf den Prüfstand ............ ohne vorher ne Pause zu machen.
Bei der 1. Messung wurde sehr schnell deutlich, dass beide Vergaser sehr unterschiedlich eingestellt waren,
obwohl alle Einstellungen identisch vorgenommen wurden.
Habe mir gerade noch mal die Protokolle dazu geholt.
Die Auspuffseite die noch eine Fahne hinter sich her zieht, hatte bei mir auch das zu dunkle Kerzenbild.
Kolben ruht sich quasi unterwegs aus, daher auch die Ölablagerungen auf der Kerze.
Der Gaszug wurde auf dieser Seite etwas höher eingestellt, Luftschraube 1/2 Umdrehung auf.
Auf der anderen Seite war das Kerzenbild bereits perfekt. Hier wurde nichts mehr verändert.
Bei der 3. DEKRA- Messung hatte ich beide Seiten fast identisch eingestellt. (beide Seiten gleiche Braunfärbung)
Eine Angleichung der Werte erfolgt dann nur noch über die Luftschraube am Vergaser..... bis die Übereinstimmung da ist.
Also die Schrauben der Vergaserabdeckung bei der letzten Messung nur locker anziehen.
Feineinstellung kann dann noch bei der Messung erfolgen.
Hier meine Werte:
CO = 0,65
CO corr = 1,43
HC = 3590
CO2 = 6,10
O2 = 11,2
Lamda = 1,61
Fahre jedoch mit Super und Mischung 1:25 ( mineralisches Mischöl + Additiven).
Ein anderes Mischungsverhältnis beim Sprit hat hier mit Sicherheit sofort Auswirkungen auf das Ergebnis.
Wohl auch der verwendete Kraftstoff.
Der Verbrauch ist durch die neuen Vergaser von Dieter und fast identische Einstellung
auf beiden Seiten mehr als zufriedenstellend.
Der von der DEKRA (in Halberstadt) wollte nicht mal ne Rechnung dafür schreiben,
nur eine "Probefahrt" musste immer wieder sein.
Kann Dir die Methode nur wärmstens empfehlen.
Eine noch genauere Vergasereinstellung ist aus meiner Sicht nicht möglich.
Mit der anderen BK bin ich noch bei den Voreinstellungen am Vergaser.
Werde aber 2014 mit Sicherheit auch damit meine Mess-Termine bei der DEKRA machen.
Gruß Frank
habe ich bei meiner SOLO- BK so gemacht.
Würde an Deiner Stelle jedoch nicht die Krümmer dafür "opfern".
Die meisten DEKRA- Prüfstellen haben für 2-Takter die entsprechenden Mess-Sonden für die Abgasmessung.
Machen die jedoch nicht besonders gern, weil der hohe Ölanteil im Abgas die Mess-Sonden schnell verklebt.
Die Lambdasonde (λ-Sonde) ist ein Sensor, der in einem Verbrennungsabgas den jeweiligen Restsauerstoffgehalt misst, um daraus das Verhältnis von Verbrennungsluft zu Kraftstoff einstellen zu können.
Nach der Messung bekommst Du dann für jede Auspuffseite einen extra Ausdruck mit folgenden Daten:
Drehzahl ............... wurde nicht angeschlossen
Öltemperatur........... wurde nicht gemessen, da Motor bereits heiss
CO
CO - corr................. keine Ahnung was das bedeutet
HC
CO2
O2
Lambda
Habe vorab einen tel. Messtermin vereinbart.
Messung sollte mit warmer Maschine erfolgen (min 25 km vorher).
Möglichst sofort nach Ankunft auf den Prüfstand ............ ohne vorher ne Pause zu machen.
Bei der 1. Messung wurde sehr schnell deutlich, dass beide Vergaser sehr unterschiedlich eingestellt waren,
obwohl alle Einstellungen identisch vorgenommen wurden.
Habe mir gerade noch mal die Protokolle dazu geholt.
Die Auspuffseite die noch eine Fahne hinter sich her zieht, hatte bei mir auch das zu dunkle Kerzenbild.
Kolben ruht sich quasi unterwegs aus, daher auch die Ölablagerungen auf der Kerze.
Der Gaszug wurde auf dieser Seite etwas höher eingestellt, Luftschraube 1/2 Umdrehung auf.
Auf der anderen Seite war das Kerzenbild bereits perfekt. Hier wurde nichts mehr verändert.
Bei der 3. DEKRA- Messung hatte ich beide Seiten fast identisch eingestellt. (beide Seiten gleiche Braunfärbung)
Eine Angleichung der Werte erfolgt dann nur noch über die Luftschraube am Vergaser..... bis die Übereinstimmung da ist.
Also die Schrauben der Vergaserabdeckung bei der letzten Messung nur locker anziehen.
Feineinstellung kann dann noch bei der Messung erfolgen.
Hier meine Werte:
CO = 0,65
CO corr = 1,43
HC = 3590
CO2 = 6,10
O2 = 11,2
Lamda = 1,61
Fahre jedoch mit Super und Mischung 1:25 ( mineralisches Mischöl + Additiven).
Ein anderes Mischungsverhältnis beim Sprit hat hier mit Sicherheit sofort Auswirkungen auf das Ergebnis.
Wohl auch der verwendete Kraftstoff.
Der Verbrauch ist durch die neuen Vergaser von Dieter und fast identische Einstellung
auf beiden Seiten mehr als zufriedenstellend.
Der von der DEKRA (in Halberstadt) wollte nicht mal ne Rechnung dafür schreiben,
nur eine "Probefahrt" musste immer wieder sein.
Kann Dir die Methode nur wärmstens empfehlen.
Eine noch genauere Vergasereinstellung ist aus meiner Sicht nicht möglich.
Mit der anderen BK bin ich noch bei den Voreinstellungen am Vergaser.
Werde aber 2014 mit Sicherheit auch damit meine Mess-Termine bei der DEKRA machen.
Gruß Frank
- bujatronic
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Re: Vergaser nach Lambda abstimmen
bei der Messung des Luftverhätnisses gibt es nur ein kleines Problem: Die Spülverluste. Bei jedem Ladungswechsel gelangt eine unbekannte Menge Frischgas und damit O2 ins Abgas, daher auch die recht hohen Lambda-Werte, wobei ich die hinterfragen würde, denn die für Viertakter bestimmten Geräte sind für genaue Mssungen bei Lambda um 1 optimiert.
Ich würde die CO-Optimierung bevorzugen.
Ich würde die CO-Optimierung bevorzugen.
"Vergessen Sie auch nicht, daß jedes Kraftfahrzeug wertvolles Volksvermögen darstellt, das möglichst lange zu erhalten nicht nur einen persönlichen Vorteil bringt, sondern auch eine nationale Pflicht ist!"
Obering. Siegfried Rauch
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Re: Vergaser nach Lambda abstimmen
Hallo zusammen,
kann nur soviel dazu sagen, dass es für 4-Takter eine andere Mess-Sonde gibt als für 2-Takter.
Zu den Spülverlusten kann ich keine Angaben machen.
Eventuell kann Globetrotter doch was mit den Werten anfangen.
Gruß Frank
kann nur soviel dazu sagen, dass es für 4-Takter eine andere Mess-Sonde gibt als für 2-Takter.
Zu den Spülverlusten kann ich keine Angaben machen.
Eventuell kann Globetrotter doch was mit den Werten anfangen.
Gruß Frank
- Globetrotter
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Re: Vergaser nach Lambda abstimmen
Ich wollte mich ueber die 1,6 auch schon wundern,
aber da meine Erfahrungen bisher nur aus dem Viertaktbereich stammen...
Die Kruemmer sind total durch,die sind nicht mehr zu retten.
Was waere denn die CO Methode,Buja?
Und,ich habe etwas von Abgastempeinstellung gelesen,
da hiess es,650Grad ist perfekt, heisser ist zu mager und kaelter ist zu fett,
da gibts auch so Messthermometer,die gehen bis 1000Grad.
Das kann man fertig kaufen,schwirrt durch diverse Rollerforen...
Was haltet ihr davon?
Ist das nicht auch viel zu ungenau?
aber da meine Erfahrungen bisher nur aus dem Viertaktbereich stammen...
Die Kruemmer sind total durch,die sind nicht mehr zu retten.
Was waere denn die CO Methode,Buja?
Und,ich habe etwas von Abgastempeinstellung gelesen,
da hiess es,650Grad ist perfekt, heisser ist zu mager und kaelter ist zu fett,
da gibts auch so Messthermometer,die gehen bis 1000Grad.
Das kann man fertig kaufen,schwirrt durch diverse Rollerforen...
Was haltet ihr davon?
Ist das nicht auch viel zu ungenau?
MZ BK 380 /1958
Kawa ZXR 800 /1991
Triumph Thruxton 1200 R /2018
RT 125/3 in Teilen aufm Dachboden...
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- derwolf1303
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Re: Vergaser nach Lambda abstimmen
Also mein 4 Gas-Tester verkraftet die Zweitaktabgase im gewissen Rahmen durchaus. Die Einstellung im Leerlauf bringt es so richtig aber nur für den Leerlauf. Für die anderen Bereiche müsste man auf die Rolle.
Der Auspuff muss hinten dicht gemacht werden damit die zurückgehende Abgassäule keine Aussenluft zieht und somit den CO-Wert verfälscht.
Gruß Wolfram
Der Auspuff muss hinten dicht gemacht werden damit die zurückgehende Abgassäule keine Aussenluft zieht und somit den CO-Wert verfälscht.
Gruß Wolfram
Re: Vergaser nach Lambda abstimmen
Ich habe das schon probiert: die normalen 4-Takt Sonden funktionieren damit nicht, da es für gewöhnlich Spannungssprungsonden sind. Das heisst, die messen nur in einem ganz kleinen Bereich um Lambda 1 genau, danach fällt die Messpannung sprunghaft an oder ab - kann man goggeln, gibts schöne Diagramme dazu. Wir reden hier von Lambda 1,05 bis 0,995, alles darüber und darunter sind nur für lustige "Gemischanzeigen" zu gebrauchen. Damit lassen sich nicht mal Viertakter wirklich genau einstellen.
Zudem sind die Sonden nach kurzer Zeit defekt, weil sie mit Öl und Ölkohle verkleben.
Dafür bräuchte es Breitbandsonden, die allerdings sehr teuer sind und mit passendem Messmittel in Richtung sinnfrei für den Privatanwender gehen. Für Zweitakter würde ich so eine Sonde niemals verschwenden, da sehr schnell im Ar...gen.
Dazu kommt wie schon gesagt, dass ein Zweitakter Spülverluste hat, die sich in der Messung niederschlagen. Da eine normale Lamdasonde den Restsauerstoff im Abgas misst, wird die Messung stark verfälscht. Ein Digitalmultimeter zeigt nur einen wirren Wust an Zahlen auf dem Display, da sich die Werte viel zu schnell und zu stark ändern. Ein trägeres Analoges Teil (mit Zeiger) könnte im Fahrbetrieb eher was brauchbares anzeigen.
Beispiel Leerlauf, Standgas: Zündet nicht in jedem Arbeitstakt, besonders wenn zu fett eingestellt. Wird nicht gezündet, wird mager angezeigt, geringe Spannung, weil ein Teil des Frischgases gleich wieder ausgestossen wird. Der nächste Takt zündet, es wird (evt.) alles verbrannt, Spannung steigt rasant an.
Das macht messtechnisch keinen Sinn. Nicht mal eine Breitbandsonde würde hier was Vernünftiges anzeigen. Erst ab Teillast, wenn es halbwegs gleichmässiges Gemisch durchgeht, könnte man sich Vergleichswerte erarbeiten, indem man mehrere Testfahrten macht und die Bedüsung ändert.
Das ist aber reine Spekulation, da wie gesagt die Sonden nach ein paar hundert Kilometern im Nirvana enden und schon während ihrer Lebensdauer durch das vergleichweise extrem dreckige Abgas eines Zweitakters ihre Werte verfälschen.
Fazit: lohnt sich nicht... da ist es viel genauer, die Zündkerzen auszubauen, zusammen mit ein paar Runen, Einhornhorn und Yetispucke in einen Topf zu werfen, sich nach Feng Shui in der Werkstatt auszurichten und durch gleichmässiges Rühren das Kerzengesicht zu beurteilen.
Gruss
Daniel
Zudem sind die Sonden nach kurzer Zeit defekt, weil sie mit Öl und Ölkohle verkleben.
Dafür bräuchte es Breitbandsonden, die allerdings sehr teuer sind und mit passendem Messmittel in Richtung sinnfrei für den Privatanwender gehen. Für Zweitakter würde ich so eine Sonde niemals verschwenden, da sehr schnell im Ar...gen.
Dazu kommt wie schon gesagt, dass ein Zweitakter Spülverluste hat, die sich in der Messung niederschlagen. Da eine normale Lamdasonde den Restsauerstoff im Abgas misst, wird die Messung stark verfälscht. Ein Digitalmultimeter zeigt nur einen wirren Wust an Zahlen auf dem Display, da sich die Werte viel zu schnell und zu stark ändern. Ein trägeres Analoges Teil (mit Zeiger) könnte im Fahrbetrieb eher was brauchbares anzeigen.
Beispiel Leerlauf, Standgas: Zündet nicht in jedem Arbeitstakt, besonders wenn zu fett eingestellt. Wird nicht gezündet, wird mager angezeigt, geringe Spannung, weil ein Teil des Frischgases gleich wieder ausgestossen wird. Der nächste Takt zündet, es wird (evt.) alles verbrannt, Spannung steigt rasant an.
Das macht messtechnisch keinen Sinn. Nicht mal eine Breitbandsonde würde hier was Vernünftiges anzeigen. Erst ab Teillast, wenn es halbwegs gleichmässiges Gemisch durchgeht, könnte man sich Vergleichswerte erarbeiten, indem man mehrere Testfahrten macht und die Bedüsung ändert.
Das ist aber reine Spekulation, da wie gesagt die Sonden nach ein paar hundert Kilometern im Nirvana enden und schon während ihrer Lebensdauer durch das vergleichweise extrem dreckige Abgas eines Zweitakters ihre Werte verfälschen.
Fazit: lohnt sich nicht... da ist es viel genauer, die Zündkerzen auszubauen, zusammen mit ein paar Runen, Einhornhorn und Yetispucke in einen Topf zu werfen, sich nach Feng Shui in der Werkstatt auszurichten und durch gleichmässiges Rühren das Kerzengesicht zu beurteilen.
Gruss
Daniel
Unsinn, die hat vier Takte - auf jeder Seite zwei!
Re: Vergaser nach Lambda abstimmen
Hallo zusammen,
der Lambda- Wert über 1,6 ist mit Sicherheit der Nebenluft geschuldet, die bei der Messung über
den Auspuff einströmen kann.
Da die Sonde max. 10 cm eingeführt werden kann ist das sehr wahrscheinlich.
Ist jedoch trotzdem möglich, beide Seiten genau einzustellen.
Falls danach zu fett oder zu mager eingestellt ( Kerzenbild),
kann dann immer noch über Luftschraube mit identischen Umdrehungen an der Luftschraube regulieren.
Bei der angewendeten Messmethode ist ein Lambda-Wert um 1,0 definitiv zu mager eingestellt,
da Nebenluft einströmen kann.
Die Idee mit Einhornhorn und Yetispucke ist gut, aber das Zeug ist schwer zu kriegen.....................

Gruß Frank
der Lambda- Wert über 1,6 ist mit Sicherheit der Nebenluft geschuldet, die bei der Messung über
den Auspuff einströmen kann.
Da die Sonde max. 10 cm eingeführt werden kann ist das sehr wahrscheinlich.
Ist jedoch trotzdem möglich, beide Seiten genau einzustellen.
Falls danach zu fett oder zu mager eingestellt ( Kerzenbild),
kann dann immer noch über Luftschraube mit identischen Umdrehungen an der Luftschraube regulieren.
Bei der angewendeten Messmethode ist ein Lambda-Wert um 1,0 definitiv zu mager eingestellt,
da Nebenluft einströmen kann.
Die Idee mit Einhornhorn und Yetispucke ist gut, aber das Zeug ist schwer zu kriegen.....................
Gruß Frank
- bujatronic
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- Wohnort: Königswalde
Re: Vergaser nach Lambda abstimmen
Leute, Leute!
bei jedem Ladungswechsel des Zeitakters gelangt eine bestimmte Menge Frischgas mit in den Auspuff. Prinzipbedingt. Da ist Sauerstoff drin. Lambda-Sonden, egal welches Verfahren, messen den Sauerstoff-Anteil im Abgas (der Name ist also eigentlich falsch). Das Luftverhältnis wird daraus bestimmt.
Beim Viertakter mit funktionierendem G-Kat ( auch hier ist der Name eigentlich falsch) werden Kraftstoff und Luft so gemischt, daß für jedes Benzin-Molekül exakt die dazugehörige Sauerstoffmenge da ist. Nach dem Kat ist dann auch tatsächlich aller Sauerstoff verbraucht, um die Kohlenwasserstoffe in CO2 und H2Oumzuwandeln, daher wird Lambda = 1 angezeigt. Sobald aber im Abgaskanal Undichtigkeiten sind, wird durch die Strömung Luft eingesaugt, was zu einer Fehlanzeige in Richtung >1 führt.
Wenn beim Ladungswechsel aber schon 30% Frischgas sind (und im Leerlauf kommen ja noch die 3 ...6 Arbeitsspiele dazu, wo keine Zündung stattfindet), was mißt man da? Mist! und keinesfalls das Ktraftstoff-Luftverhältnis.
Mit 1,6 wäre auch gar keine Zündung mehr möglich...
bei jedem Ladungswechsel des Zeitakters gelangt eine bestimmte Menge Frischgas mit in den Auspuff. Prinzipbedingt. Da ist Sauerstoff drin. Lambda-Sonden, egal welches Verfahren, messen den Sauerstoff-Anteil im Abgas (der Name ist also eigentlich falsch). Das Luftverhältnis wird daraus bestimmt.
Beim Viertakter mit funktionierendem G-Kat ( auch hier ist der Name eigentlich falsch) werden Kraftstoff und Luft so gemischt, daß für jedes Benzin-Molekül exakt die dazugehörige Sauerstoffmenge da ist. Nach dem Kat ist dann auch tatsächlich aller Sauerstoff verbraucht, um die Kohlenwasserstoffe in CO2 und H2Oumzuwandeln, daher wird Lambda = 1 angezeigt. Sobald aber im Abgaskanal Undichtigkeiten sind, wird durch die Strömung Luft eingesaugt, was zu einer Fehlanzeige in Richtung >1 führt.
Wenn beim Ladungswechsel aber schon 30% Frischgas sind (und im Leerlauf kommen ja noch die 3 ...6 Arbeitsspiele dazu, wo keine Zündung stattfindet), was mißt man da? Mist! und keinesfalls das Ktraftstoff-Luftverhältnis.
Mit 1,6 wäre auch gar keine Zündung mehr möglich...
"Vergessen Sie auch nicht, daß jedes Kraftfahrzeug wertvolles Volksvermögen darstellt, das möglichst lange zu erhalten nicht nur einen persönlichen Vorteil bringt, sondern auch eine nationale Pflicht ist!"
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