BK-G Kurbelwellenschmiernippel.
Moderator: Ulrich
BK-G Kurbelwellenschmiernippel.
Es gibt so ein Spruch in der Technik und der heißt:
"Was beim Sport schnell kaputtgeht hält auch in der Serie nicht lange."
Gemeint ist unser Rillenlager 6305 an der hinteren Seite der Kurbelwelle. Da fangen bei unserem Schätzchen alle Probleme an. Es sei denn man kuppelt garnicht oder wenig.
Und da verweise ich auch auf Oldtimerpraxis 5/2009, wo Torsten Dietel schrieb: "Der Bereich um das hintere Lager ist eine konstruktive Schwachstelle der BK 350."
Und dann gings weiter warum und er kam schnell auf die axialen Kräfte beim Kuppeln zu sprechen und das ein Rillenlager diese hohen Kräfte nicht aufnehmen kann.
Das muß man ihm lassen, er wußte Bescheid.
Geländefahrer und Crossfahrer kuppeln normalerweise beim Rennen eigentlich nur 2 mal, beim Start und am Ziel und zwischendurch einfach nur Gang hoch oder runter.
Passiert ja auch nicht viel, denn die Kraftübertragung nach hinten ist durch die Kette und meistens durch Gummi in der Kupplung und im Hinterrad schön elastisch.
Und die Ölnaßkupplung rutscht schön kontrolliert durch beim Schalten.
Nicht so bei der Trockenkupplung und hoher Getriebedrehzahl bei längsliegender Kurbelwelle, da muß jedesmal der Hebel gezogen werden und das sind ca. knapp 100 kg axial auf unser 6305 und das hat das nicht so gern und läuft dann vor Wut und zu wenig Schmierung blau an.
Kann man verstehen.
Also muß eine Zusatzschmierung ran und dafür gibt es bekanntlich Schmiernippel und Fettpressen.
Also links am Kurbelgehäuse 8 mm Loch rein, denn da guckt der Nippel raus. Der Gleiche wie hinten im Kreuzgelenk.
Nächstes Bild: Hier sieht man die Verlängerung ins hintere Lagergehäuse. Beidseitig M 6 x 1, einmal innen, einmal außen. Hier ist es ein Plastikschlauch zur Demonstration, in Wirklichkeit Alurohr außen 8 mm, innen 4 mm.
Nächstes Bild: Hier sieht man den Zwischenraum 6305 und Wellendichtringgehäuse.
Erraten? Hier kommt das Fett rein und zwar während einer Geländeveranstaltung an jeder Zeitkontrolle.
Konnte man nicht vergessen, weil Oberlt. Ehrentraut immer da und fragte. Genosse G., Hamse denn schon geschmiert?
Bernhard, der da auf dem Bett mit der Bierflasche, der immer schon 1 : 18 anstatt 1 : 20 mischte brummelte dann vor sich hin: Bald kriegt der mal eine geschmiert.
Entweder war es schon ab Werk oder wir haben es später eingebaut.
Mein holländischer BK Bekannter hatte es auch an seiner und ein anderer Holländer, auch mit BK, wollte es reinhaben wegen seiner Tour mit BK in die Türkei.
Er ist unser Märtyrer. Davon gibt es viele. JAWAs nach Finnland und andere Oldies aus dem Vogtland an den Baikalsee zeugen noch von wahrem Heldentum.
Für die sind wir Weicheier.
Die Reihenfolge stimmt nicht ganz, aber für Profis kein Problem.
Noch Fragen???
"Was beim Sport schnell kaputtgeht hält auch in der Serie nicht lange."
Gemeint ist unser Rillenlager 6305 an der hinteren Seite der Kurbelwelle. Da fangen bei unserem Schätzchen alle Probleme an. Es sei denn man kuppelt garnicht oder wenig.
Und da verweise ich auch auf Oldtimerpraxis 5/2009, wo Torsten Dietel schrieb: "Der Bereich um das hintere Lager ist eine konstruktive Schwachstelle der BK 350."
Und dann gings weiter warum und er kam schnell auf die axialen Kräfte beim Kuppeln zu sprechen und das ein Rillenlager diese hohen Kräfte nicht aufnehmen kann.
Das muß man ihm lassen, er wußte Bescheid.
Geländefahrer und Crossfahrer kuppeln normalerweise beim Rennen eigentlich nur 2 mal, beim Start und am Ziel und zwischendurch einfach nur Gang hoch oder runter.
Passiert ja auch nicht viel, denn die Kraftübertragung nach hinten ist durch die Kette und meistens durch Gummi in der Kupplung und im Hinterrad schön elastisch.
Und die Ölnaßkupplung rutscht schön kontrolliert durch beim Schalten.
Nicht so bei der Trockenkupplung und hoher Getriebedrehzahl bei längsliegender Kurbelwelle, da muß jedesmal der Hebel gezogen werden und das sind ca. knapp 100 kg axial auf unser 6305 und das hat das nicht so gern und läuft dann vor Wut und zu wenig Schmierung blau an.
Kann man verstehen.
Also muß eine Zusatzschmierung ran und dafür gibt es bekanntlich Schmiernippel und Fettpressen.
Also links am Kurbelgehäuse 8 mm Loch rein, denn da guckt der Nippel raus. Der Gleiche wie hinten im Kreuzgelenk.
Nächstes Bild: Hier sieht man die Verlängerung ins hintere Lagergehäuse. Beidseitig M 6 x 1, einmal innen, einmal außen. Hier ist es ein Plastikschlauch zur Demonstration, in Wirklichkeit Alurohr außen 8 mm, innen 4 mm.
Nächstes Bild: Hier sieht man den Zwischenraum 6305 und Wellendichtringgehäuse.
Erraten? Hier kommt das Fett rein und zwar während einer Geländeveranstaltung an jeder Zeitkontrolle.
Konnte man nicht vergessen, weil Oberlt. Ehrentraut immer da und fragte. Genosse G., Hamse denn schon geschmiert?
Bernhard, der da auf dem Bett mit der Bierflasche, der immer schon 1 : 18 anstatt 1 : 20 mischte brummelte dann vor sich hin: Bald kriegt der mal eine geschmiert.
Entweder war es schon ab Werk oder wir haben es später eingebaut.
Mein holländischer BK Bekannter hatte es auch an seiner und ein anderer Holländer, auch mit BK, wollte es reinhaben wegen seiner Tour mit BK in die Türkei.
Er ist unser Märtyrer. Davon gibt es viele. JAWAs nach Finnland und andere Oldies aus dem Vogtland an den Baikalsee zeugen noch von wahrem Heldentum.
Für die sind wir Weicheier.
Die Reihenfolge stimmt nicht ganz, aber für Profis kein Problem.
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- oldisegler
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Re: BK-G Kurbelwellenschmiernippel.
Hallo,
als einer, der Dank der "Bastelarbeit" des Vorbesitzers, ein Motorengehäuse nicht mehr verwenden konnte lehne ich jede Bohrung ab, die so nicht hingehört. Wie soll man die jemals wieder so zu bekommen das man die Bohrung nicht mehr sieht. Denkt doch mal an die nachfolgenden Besitzer. Die Idee das Lager zusätzlich zu schmieren ist natürlich o.K. wobei mir
Gruß Oldisegler
als einer, der Dank der "Bastelarbeit" des Vorbesitzers, ein Motorengehäuse nicht mehr verwenden konnte lehne ich jede Bohrung ab, die so nicht hingehört. Wie soll man die jemals wieder so zu bekommen das man die Bohrung nicht mehr sieht. Denkt doch mal an die nachfolgenden Besitzer. Die Idee das Lager zusätzlich zu schmieren ist natürlich o.K. wobei mir
das noch nicht untergekommen ist. Wer von den jetzigen BK-Fahrern fährt denn im Motorsport mit? Und mal ehrlich, wieviel 1000 Km im Jahr werden denn gefahren. Sicher gibt es Ausnahmen aber selbst mit meinen 2500 Km jährlich geht das Lager doch nicht gleich zum Teufel und rasen tun die wenigsten. Denk doch mal über eine Lösung nach die das Gehäuse unberührt läßt, dann gibt es sicher den einen oder anderen der sich die Sache überlegt.BK-Fahrer hat geschrieben:läuft dann vor Wut und zu wenig Schmierung blau an.
Gruß Oldisegler
Auszüge aus dem Inhalt meines Blogs http://bk350.wordpress.com:
Instandsetzung Telegabel und Motor,
Tipps bei Startproblemen, Modellbau,
Restaurationen, Technische Änderungen, Forumstreffen usw.
Instandsetzung Telegabel und Motor,
Tipps bei Startproblemen, Modellbau,
Restaurationen, Technische Änderungen, Forumstreffen usw.
- bujatronic
- Beiträge: 2425
- Registriert: 24. Okt 2010, 14:10
- Wohnort: Königswalde
Re: BK-G Kurbelwellenschmiernippel.
Vierpunktlager, aber den Außenring richtig vorspannen!
http://www.ebay.de/itm/Multicar-M24-M25 ... 1e864dc38b
Hatten wir aber schon einmal:
viewtopic.php?f=5&t=2165
Noch was zur Fettschmierung, habe gerade im FAG-Handbuch nachgelesen. Für so hoch belastete Lager ist das keine Lösung. O-Ton: " ...Öl bietet sich an, wenn ... durch den Schmierstoff Wärme abgeführt werden soll. ...kann erforderlich sein bei hohen Belastungen und/oder Drehzahlen oder bei Einwirkung von Fremdwärme."
Daneben ist ein Diagramm (leider ist mein Scanner kaputt, sonst würde ich es gern zeigen), da sind für unseren Belastungsfall (Drehzahl 5.000 U/min, axiale Belastung, mittlerer Lagerdurchmesser=43,5) = 652.500 (mm/min) Fette nach DIN51825 vorgeschrieben und (jetzt kommt's) die dynamische äquivalente Belastung darf nur noch 6% der statischen Tragzahl betragen, also fast nichts...
Also, so etwas war bestenfalls eine Notlösung, hat zwar sicher nicht geschadet, aber auch nicht viel genützt. Der Oberleutnant war sicher kein Maschinenbauer. Aber wer eine möglichst originale G haben will, kann das ja gern machen.
http://www.ebay.de/itm/Multicar-M24-M25 ... 1e864dc38b
Hatten wir aber schon einmal:
viewtopic.php?f=5&t=2165
Noch was zur Fettschmierung, habe gerade im FAG-Handbuch nachgelesen. Für so hoch belastete Lager ist das keine Lösung. O-Ton: " ...Öl bietet sich an, wenn ... durch den Schmierstoff Wärme abgeführt werden soll. ...kann erforderlich sein bei hohen Belastungen und/oder Drehzahlen oder bei Einwirkung von Fremdwärme."
Daneben ist ein Diagramm (leider ist mein Scanner kaputt, sonst würde ich es gern zeigen), da sind für unseren Belastungsfall (Drehzahl 5.000 U/min, axiale Belastung, mittlerer Lagerdurchmesser=43,5) = 652.500 (mm/min) Fette nach DIN51825 vorgeschrieben und (jetzt kommt's) die dynamische äquivalente Belastung darf nur noch 6% der statischen Tragzahl betragen, also fast nichts...
Also, so etwas war bestenfalls eine Notlösung, hat zwar sicher nicht geschadet, aber auch nicht viel genützt. Der Oberleutnant war sicher kein Maschinenbauer. Aber wer eine möglichst originale G haben will, kann das ja gern machen.
"Vergessen Sie auch nicht, daß jedes Kraftfahrzeug wertvolles Volksvermögen darstellt, das möglichst lange zu erhalten nicht nur einen persönlichen Vorteil bringt, sondern auch eine nationale Pflicht ist!"
Obering. Siegfried Rauch
Obering. Siegfried Rauch
Re: BK-G Kurbelwellenschmiernippel.
Hier ging es mir ausschließlich um die Beschreibung einer Hilfslösung von "Früher", damit man mal eine Geländeveranstaltung ohne auszufallen durchsteht und nicht um eine Aufforderung sein Schätzchen sofort umzubauen.
Sollten einige schon angefangen haben bitte ich um Entschuldigung und schiebe das auf mein Alter.
Manche haben ganz schön Fantasie.
Muß noch mit dem Hund raus bei der Kälte hier im Rheinland mit ca. 6 Grad plus.
Der durfte kein FAG Handbuch lesen, sonst sofort degradiert, genau wie unser Sportoffizier Major Sch., dessen Frau in Westberlin entbunden hat und als das rauskam er nur noch Gefreiter war.
Dumm gelaufen.
Ab da mußte er mich grüßen, denn ich hatte mich nach langer und mühevoller Zeit zum Stabsgefreiten hochgearbeitet.
Sollten einige schon angefangen haben bitte ich um Entschuldigung und schiebe das auf mein Alter.
Manche haben ganz schön Fantasie.
Muß noch mit dem Hund raus bei der Kälte hier im Rheinland mit ca. 6 Grad plus.
Der durfte kein FAG Handbuch lesen, sonst sofort degradiert, genau wie unser Sportoffizier Major Sch., dessen Frau in Westberlin entbunden hat und als das rauskam er nur noch Gefreiter war.
Dumm gelaufen.
Ab da mußte er mich grüßen, denn ich hatte mich nach langer und mühevoller Zeit zum Stabsgefreiten hochgearbeitet.
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Utomborder
- Beiträge: 500
- Registriert: 2. Dez 2005, 20:25
Re: BK-G Kurbelwellenschmiernippel.
Ja, mit der abgebildeten Fettpresse übst Du ja reichlich druck aus, reicht da ein Aluröhrchen? Ist das ganze in der Bohrung im Gehäuse noch irgendwie befestigt? Verbrennt das Fett ohne Rückstände? Was war das für ein Schlauch, der unten am Kupplungsgehäuse zu sehen ist?BK-Fahrer hat geschrieben:
Noch Fragen???
Ich hab auh schonmal, bevor es Digitalknipsen gab, das Gespann im Museum fotografiert. Hab damals auch mit dem Gedanken gespielt, sowas mal zu probieren.....
Weißt Du zum SW noch was zu berichten?
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354 Frank
Re: BK-G Kurbelwellenschmiernippel.
Hat er schön geschrieben.
An zu merken wäre das dieser Umbau historisch belegt ist und so mit nach meinem Empfinden legitim. Bei allen Bedenken zu dieser Lösung muss aber gesagt werden dass es ja funktioniert haben muss, sonst hätten sie es ja nicht so gemacht!
Um das Gehäuse braucht nicht gebangt zu werden, die Legierung lässt sich super schweißen, nach dem strahlen verschwindet so etwas spurlos.
Es gibt heute moderne Fette die speziell in der Einlaufphase für Wälzlager empfohlen werden.
Man müsste sich intensiver mit dieser Materie auseinander setzen, sicherlich gibt es da etwas was dem Einsatzzweck gut entsprechen würde…..
An zu merken wäre das dieser Umbau historisch belegt ist und so mit nach meinem Empfinden legitim. Bei allen Bedenken zu dieser Lösung muss aber gesagt werden dass es ja funktioniert haben muss, sonst hätten sie es ja nicht so gemacht!
Um das Gehäuse braucht nicht gebangt zu werden, die Legierung lässt sich super schweißen, nach dem strahlen verschwindet so etwas spurlos.
Es gibt heute moderne Fette die speziell in der Einlaufphase für Wälzlager empfohlen werden.
Man müsste sich intensiver mit dieser Materie auseinander setzen, sicherlich gibt es da etwas was dem Einsatzzweck gut entsprechen würde…..
Re: BK-G Kurbelwellenschmiernippel.
Man verzeihe mir, dass ich jetzt wieder mit Jawa anfange. Dort wurde auch schon über eine Zusatzschmierung des Mittellagers diskutiert, welches ja etwas höher belastet ist. Gerade auch bei nicht perfekt gerichteten KWs, wo der mittlere Zapfen (übertrieben) leicht eiert.
Ist aber einfach zu realisieren, so dass man es nicht mal sieht.
Warum muss es eigentlich Fett sein? Man kann doch in so eine Fettpresse auch dickflüssiges Öl reinmachen. Das hält vielleicht nicht so lange vor wie eine Fettpackung, wird aber durch die Kurbelraumspülung mit der Zeit entfernt und verbrannt. Ich könnte mir vorstellen, dass das Fett sich nur überall verteilt und ne Riesensauerei verursacht.
Gruss
Daniel
Ist aber einfach zu realisieren, so dass man es nicht mal sieht.
Warum muss es eigentlich Fett sein? Man kann doch in so eine Fettpresse auch dickflüssiges Öl reinmachen. Das hält vielleicht nicht so lange vor wie eine Fettpackung, wird aber durch die Kurbelraumspülung mit der Zeit entfernt und verbrannt. Ich könnte mir vorstellen, dass das Fett sich nur überall verteilt und ne Riesensauerei verursacht.
Gruss
Daniel
Unsinn, die hat vier Takte - auf jeder Seite zwei!
Re: BK-G Kurbelwellenschmiernippel.
Henning,war der Schmiernippel nicht eine Gefahr für eintretende Nebenluft???
Gab es da Probleme?
Gruss Jörn!
Gab es da Probleme?
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Metzger,Bäcker und Friseure sind in Foren Ingenieure.
Eine BK ohne Ölfleck darunter......"Das ist aber nicht original so!!"
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- bujatronic
- Beiträge: 2425
- Registriert: 24. Okt 2010, 14:10
- Wohnort: Königswalde
Re: BK-G Kurbelwellenschmiernippel.
Glaube ich nicht. Zwar war das eine Verbindung zum Kurbelgehäuse, über die potentiell Nebenluft angesaugt hätte werden können, aber:
1. War die ja mit Fett gefüllt.
2. War auch das Lager zumindest zeitweise mit Fett gefüllt.
3. Sind die Druckschwankungen im Kurbelgehäuse (so etwa +/- 0,2bar) um Größenordnungen kleiner als der Druck einer Fettpresse.
4. Glaube ich nicht, daß die genannten Druckschwankungen das (hoffentlich funktionsfähige) Rückschlagventil im Nippel hätten öffnen können. Der elastische und relativ lange Schlauch hätte die Schwingungen gemittelt (oder wissenschaftlich: integriert), und da wäre dort kaum maher als Null angekommen.
Da macht Euch mal keine Sorgen!
1. War die ja mit Fett gefüllt.
2. War auch das Lager zumindest zeitweise mit Fett gefüllt.
3. Sind die Druckschwankungen im Kurbelgehäuse (so etwa +/- 0,2bar) um Größenordnungen kleiner als der Druck einer Fettpresse.
4. Glaube ich nicht, daß die genannten Druckschwankungen das (hoffentlich funktionsfähige) Rückschlagventil im Nippel hätten öffnen können. Der elastische und relativ lange Schlauch hätte die Schwingungen gemittelt (oder wissenschaftlich: integriert), und da wäre dort kaum maher als Null angekommen.
Da macht Euch mal keine Sorgen!
"Vergessen Sie auch nicht, daß jedes Kraftfahrzeug wertvolles Volksvermögen darstellt, das möglichst lange zu erhalten nicht nur einen persönlichen Vorteil bringt, sondern auch eine nationale Pflicht ist!"
Obering. Siegfried Rauch
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Re: BK-G Kurbelwellenschmiernippel.
o.k.,Schlauch mit Fett wird warm....Fett wird flüssig und wandert ins Lager/Motor.Die ganze Schmampe wird mit verbrannt.....der Schlauch ist dann irgendwann leer.
Meinst du das dann der Nippel so dicht gehalten hätte?
Wir wissen doch wie empfindlich eine BK auch auf z.B.kaputte Simmerringe reagiert.
Gruss Jörn!
Meinst du das dann der Nippel so dicht gehalten hätte?
Wir wissen doch wie empfindlich eine BK auch auf z.B.kaputte Simmerringe reagiert.
Gruss Jörn!
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Eine BK ohne Ölfleck darunter......"Das ist aber nicht original so!!"
Re: BK-G Kurbelwellenschmiernippel.
Ich hatte mit Absicht diese Lösung nicht bis ins kleinste beschrieben, wollte die BK Truppe zum Denken anregen.
Hatte aber auch geschrieben, dass der Plastikschlauch nur zur Demonstration gezeigt wurde. Normal war da Alurohr außen 8 mm.
Das Lager war zur Kurbelwelle abgedichtet mittels Membranscheibe. Das ist ein Wort aus der DKW Technik und wurde auch schon "früher" verwandt. Es war die Vorstufe zum Lager mit Dichtscheiben. Dünnes Federblech welches sich an das Lager anschmiegt und abdichtet.
Die andere Bohrung vom Überströmkanal war natürlich auch zu.
Es war also eine reine Fettschmierung.
Welches Fett bleibt im Augenblich unbeantwortet. Der auf dem Bett (bei BK GS) mit der Bierflasche meint es war Fett vom russischen Schwimmpanzer PT 76, der hatte ja Turbinenantrieb für die Fahrt im Wasser. Damals größte Geheimhaltung und wurde nur in der Nacht bewegt.
Aber wir sind ja hier im BK-und nicht im PT-76 Forum.
Alles verstanden???
Hatte aber auch geschrieben, dass der Plastikschlauch nur zur Demonstration gezeigt wurde. Normal war da Alurohr außen 8 mm.
Das Lager war zur Kurbelwelle abgedichtet mittels Membranscheibe. Das ist ein Wort aus der DKW Technik und wurde auch schon "früher" verwandt. Es war die Vorstufe zum Lager mit Dichtscheiben. Dünnes Federblech welches sich an das Lager anschmiegt und abdichtet.
Die andere Bohrung vom Überströmkanal war natürlich auch zu.
Es war also eine reine Fettschmierung.
Welches Fett bleibt im Augenblich unbeantwortet. Der auf dem Bett (bei BK GS) mit der Bierflasche meint es war Fett vom russischen Schwimmpanzer PT 76, der hatte ja Turbinenantrieb für die Fahrt im Wasser. Damals größte Geheimhaltung und wurde nur in der Nacht bewegt.
Aber wir sind ja hier im BK-und nicht im PT-76 Forum.
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