Ein neues Form-Mitglied stellt sich vor
Verfasst: 5. Okt 2009, 21:37
Ein fröhliches Hallo an die BK-Schraubergemeinde.
Endlich hat es geklappt und ich bin im Forum freigeschalten.
Seit August bin auch ich Besitzer einer BK 350 und mächtig stolz darauf.
An dieser Stelle noch mal ein voll dickes Dankeschön an Oldisegler für seine Tipps und Hinweise in der forumanmeldungslosen Zeit. Glücklicherweise hat er in seiner Signatur eine Internetadresse hinterlassen und so hatte ich schnell Kontakt. Also Danke noch mal.
Die BK habe ich im "restaurierten" Zustand gekauft. Optisch sieht sie toll aus, aber aus der jetztigen Sicht muss ich sagen, dass sie nur teilrestauriert wurde und ich zuviel Geld dafür hingeblättert habe. Lehrgeld!!!
Ich wollte aber unbedingt so eine Maschine haben.
Viele Dinge und Probleme sieht man erst, wenn man sich eingehend damit beschäftigt.
In der ersten Zeit beim Fahren habe ich auf viele Geräusche geachtet um festzustellen, ob was unrund läuft, Fehlzündungen oder ähnliches. Die Klappergeräusche in den Zylindern waren mir einfach zu laut. Also habe ich die Zylinder auseinander genommen und ausmessen lassen. Das Ergebnis war nicht gerade berauschend. Die Abweichungen sind zu groß. Ich habe dabei auch festgestellt, dass die Kolbenringe voll runter waren und das Spaltmass zu groß. Also erst mal neue Kolbenringe bestellt und eingebaut und jetzt läuft die Maschine erst mal ruhiger.
Im Winter werde ich die Zylinder dann bohren lassen (honen reicht nicht aus) und brauche dann auch logischerweise neue Kolben.
Zündung und Vergaser habe ich auch eingestellt. Habe dabei festgestellt, dass die Bowdenzughülsen unterschiedlich lang waren und damit die Vergaser unterschiedlich gekommen sind. Mit der Distanzhülse konnte ich das nicht mehr ausgleichen. Also hab ich erst mal die eine Bowdenzughülse gekürzt, damit jetzt beide gleich lang sind. Das Gasspiel ist aber zu groß und ausgleichen kann ich das nicht mehr. Also kommen da auch neue Bowdenzüge rein.
Im Moment bin ich an der Elektrik. Habe auch da Fehler festgestellt (Falschklemmungen), so dass die Batterie ständig Strom verloren hat. Wenn die aber voll aufgeladen ist, brauch ich nur 2 mal durchtreten und die Maschine läuft.
Es gibt also noch einiges zu tun. Ein Vorteil hat das Ganze, ich lerne die Maschine richtig kennen.
An dieser Stelle möchte ich auch die Meinungen aus dem Forum bestätigen, dass der Service und die Ersatzteillieferungen beim Oldtimer-Haase um Welten besser sind als beim Dietl. Hatte vom Haase die Ersatzteile innerhalb von 3-4 Tagen nach Bestellung und Bezahlung. Beim Dietl habe ich nach 14 Tagen, nachdem ich gezahlt hatte, angerufen und nachgefragt, wo meine Teile bleiben. Von dem bestell ich jedenfalls nichts mehr.
Viele Grüße
Ralph
Endlich hat es geklappt und ich bin im Forum freigeschalten.
Seit August bin auch ich Besitzer einer BK 350 und mächtig stolz darauf.
An dieser Stelle noch mal ein voll dickes Dankeschön an Oldisegler für seine Tipps und Hinweise in der forumanmeldungslosen Zeit. Glücklicherweise hat er in seiner Signatur eine Internetadresse hinterlassen und so hatte ich schnell Kontakt. Also Danke noch mal.
Die BK habe ich im "restaurierten" Zustand gekauft. Optisch sieht sie toll aus, aber aus der jetztigen Sicht muss ich sagen, dass sie nur teilrestauriert wurde und ich zuviel Geld dafür hingeblättert habe. Lehrgeld!!!
Ich wollte aber unbedingt so eine Maschine haben.
Viele Dinge und Probleme sieht man erst, wenn man sich eingehend damit beschäftigt.
In der ersten Zeit beim Fahren habe ich auf viele Geräusche geachtet um festzustellen, ob was unrund läuft, Fehlzündungen oder ähnliches. Die Klappergeräusche in den Zylindern waren mir einfach zu laut. Also habe ich die Zylinder auseinander genommen und ausmessen lassen. Das Ergebnis war nicht gerade berauschend. Die Abweichungen sind zu groß. Ich habe dabei auch festgestellt, dass die Kolbenringe voll runter waren und das Spaltmass zu groß. Also erst mal neue Kolbenringe bestellt und eingebaut und jetzt läuft die Maschine erst mal ruhiger.
Im Winter werde ich die Zylinder dann bohren lassen (honen reicht nicht aus) und brauche dann auch logischerweise neue Kolben.
Zündung und Vergaser habe ich auch eingestellt. Habe dabei festgestellt, dass die Bowdenzughülsen unterschiedlich lang waren und damit die Vergaser unterschiedlich gekommen sind. Mit der Distanzhülse konnte ich das nicht mehr ausgleichen. Also hab ich erst mal die eine Bowdenzughülse gekürzt, damit jetzt beide gleich lang sind. Das Gasspiel ist aber zu groß und ausgleichen kann ich das nicht mehr. Also kommen da auch neue Bowdenzüge rein.
Im Moment bin ich an der Elektrik. Habe auch da Fehler festgestellt (Falschklemmungen), so dass die Batterie ständig Strom verloren hat. Wenn die aber voll aufgeladen ist, brauch ich nur 2 mal durchtreten und die Maschine läuft.
Es gibt also noch einiges zu tun. Ein Vorteil hat das Ganze, ich lerne die Maschine richtig kennen.
An dieser Stelle möchte ich auch die Meinungen aus dem Forum bestätigen, dass der Service und die Ersatzteillieferungen beim Oldtimer-Haase um Welten besser sind als beim Dietl. Hatte vom Haase die Ersatzteile innerhalb von 3-4 Tagen nach Bestellung und Bezahlung. Beim Dietl habe ich nach 14 Tagen, nachdem ich gezahlt hatte, angerufen und nachgefragt, wo meine Teile bleiben. Von dem bestell ich jedenfalls nichts mehr.
Viele Grüße
Ralph