BK-G Kurbelwellenschmiernippel.
Verfasst: 27. Jan 2014, 13:53
Es gibt so ein Spruch in der Technik und der heißt:
"Was beim Sport schnell kaputtgeht hält auch in der Serie nicht lange."
Gemeint ist unser Rillenlager 6305 an der hinteren Seite der Kurbelwelle. Da fangen bei unserem Schätzchen alle Probleme an. Es sei denn man kuppelt garnicht oder wenig.
Und da verweise ich auch auf Oldtimerpraxis 5/2009, wo Torsten Dietel schrieb: "Der Bereich um das hintere Lager ist eine konstruktive Schwachstelle der BK 350."
Und dann gings weiter warum und er kam schnell auf die axialen Kräfte beim Kuppeln zu sprechen und das ein Rillenlager diese hohen Kräfte nicht aufnehmen kann.
Das muß man ihm lassen, er wußte Bescheid.
Geländefahrer und Crossfahrer kuppeln normalerweise beim Rennen eigentlich nur 2 mal, beim Start und am Ziel und zwischendurch einfach nur Gang hoch oder runter.
Passiert ja auch nicht viel, denn die Kraftübertragung nach hinten ist durch die Kette und meistens durch Gummi in der Kupplung und im Hinterrad schön elastisch.
Und die Ölnaßkupplung rutscht schön kontrolliert durch beim Schalten.
Nicht so bei der Trockenkupplung und hoher Getriebedrehzahl bei längsliegender Kurbelwelle, da muß jedesmal der Hebel gezogen werden und das sind ca. knapp 100 kg axial auf unser 6305 und das hat das nicht so gern und läuft dann vor Wut und zu wenig Schmierung blau an.
Kann man verstehen.
Also muß eine Zusatzschmierung ran und dafür gibt es bekanntlich Schmiernippel und Fettpressen.
Also links am Kurbelgehäuse 8 mm Loch rein, denn da guckt der Nippel raus. Der Gleiche wie hinten im Kreuzgelenk.
Nächstes Bild: Hier sieht man die Verlängerung ins hintere Lagergehäuse. Beidseitig M 6 x 1, einmal innen, einmal außen. Hier ist es ein Plastikschlauch zur Demonstration, in Wirklichkeit Alurohr außen 8 mm, innen 4 mm.
Nächstes Bild: Hier sieht man den Zwischenraum 6305 und Wellendichtringgehäuse.
Erraten? Hier kommt das Fett rein und zwar während einer Geländeveranstaltung an jeder Zeitkontrolle.
Konnte man nicht vergessen, weil Oberlt. Ehrentraut immer da und fragte. Genosse G., Hamse denn schon geschmiert?
Bernhard, der da auf dem Bett mit der Bierflasche, der immer schon 1 : 18 anstatt 1 : 20 mischte brummelte dann vor sich hin: Bald kriegt der mal eine geschmiert.
Entweder war es schon ab Werk oder wir haben es später eingebaut.
Mein holländischer BK Bekannter hatte es auch an seiner und ein anderer Holländer, auch mit BK, wollte es reinhaben wegen seiner Tour mit BK in die Türkei.
Er ist unser Märtyrer. Davon gibt es viele. JAWAs nach Finnland und andere Oldies aus dem Vogtland an den Baikalsee zeugen noch von wahrem Heldentum.
Für die sind wir Weicheier.
Die Reihenfolge stimmt nicht ganz, aber für Profis kein Problem.
Noch Fragen???
"Was beim Sport schnell kaputtgeht hält auch in der Serie nicht lange."
Gemeint ist unser Rillenlager 6305 an der hinteren Seite der Kurbelwelle. Da fangen bei unserem Schätzchen alle Probleme an. Es sei denn man kuppelt garnicht oder wenig.
Und da verweise ich auch auf Oldtimerpraxis 5/2009, wo Torsten Dietel schrieb: "Der Bereich um das hintere Lager ist eine konstruktive Schwachstelle der BK 350."
Und dann gings weiter warum und er kam schnell auf die axialen Kräfte beim Kuppeln zu sprechen und das ein Rillenlager diese hohen Kräfte nicht aufnehmen kann.
Das muß man ihm lassen, er wußte Bescheid.
Geländefahrer und Crossfahrer kuppeln normalerweise beim Rennen eigentlich nur 2 mal, beim Start und am Ziel und zwischendurch einfach nur Gang hoch oder runter.
Passiert ja auch nicht viel, denn die Kraftübertragung nach hinten ist durch die Kette und meistens durch Gummi in der Kupplung und im Hinterrad schön elastisch.
Und die Ölnaßkupplung rutscht schön kontrolliert durch beim Schalten.
Nicht so bei der Trockenkupplung und hoher Getriebedrehzahl bei längsliegender Kurbelwelle, da muß jedesmal der Hebel gezogen werden und das sind ca. knapp 100 kg axial auf unser 6305 und das hat das nicht so gern und läuft dann vor Wut und zu wenig Schmierung blau an.
Kann man verstehen.
Also muß eine Zusatzschmierung ran und dafür gibt es bekanntlich Schmiernippel und Fettpressen.
Also links am Kurbelgehäuse 8 mm Loch rein, denn da guckt der Nippel raus. Der Gleiche wie hinten im Kreuzgelenk.
Nächstes Bild: Hier sieht man die Verlängerung ins hintere Lagergehäuse. Beidseitig M 6 x 1, einmal innen, einmal außen. Hier ist es ein Plastikschlauch zur Demonstration, in Wirklichkeit Alurohr außen 8 mm, innen 4 mm.
Nächstes Bild: Hier sieht man den Zwischenraum 6305 und Wellendichtringgehäuse.
Erraten? Hier kommt das Fett rein und zwar während einer Geländeveranstaltung an jeder Zeitkontrolle.
Konnte man nicht vergessen, weil Oberlt. Ehrentraut immer da und fragte. Genosse G., Hamse denn schon geschmiert?
Bernhard, der da auf dem Bett mit der Bierflasche, der immer schon 1 : 18 anstatt 1 : 20 mischte brummelte dann vor sich hin: Bald kriegt der mal eine geschmiert.
Entweder war es schon ab Werk oder wir haben es später eingebaut.
Mein holländischer BK Bekannter hatte es auch an seiner und ein anderer Holländer, auch mit BK, wollte es reinhaben wegen seiner Tour mit BK in die Türkei.
Er ist unser Märtyrer. Davon gibt es viele. JAWAs nach Finnland und andere Oldies aus dem Vogtland an den Baikalsee zeugen noch von wahrem Heldentum.
Für die sind wir Weicheier.
Die Reihenfolge stimmt nicht ganz, aber für Profis kein Problem.
Noch Fragen???