Was ist beim TÜV (Vollgutachten) besonders knifflig?

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ich256
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Was ist beim TÜV (Vollgutachten) besonders knifflig?

#1 Beitrag von ich256 » 12. Okt 2014, 22:47

Hallo, ich bin schon recht weit gekeommen. Die ersten Probekilometr habe ich schon geschafft. Beim bremsen ist ein leichtes klacken aufgefallen. ICh dachte, dass ich das Lenkkopflager noch mal nach ziehen musste, allerdings hat sich das als die Bremsankerplatte erwiesen. Die Bremsankerplatte dreht sich beim bremsen leicht mit. Ist das normal? Wenn nein: Wie kann man das repapieren? Da ist nichts zum verstellen oder nachbiegen. Ein Zwischenstück einfügen? Das Hinterrad hat ein Spiel von ca. einem Millimeter. Das sind allerdings nicht die Lager. sondern die Achse, die in den Lagern leicht wackelt. Ist das noch im Rahmen, oder wird das bemängelt? Ich denke, ich werde mir morgen die HInterradachse noch einmal genau ansehen woran das liegt, dass diese wackelt....

Danke für Eure Rückantworten ;)
Wer Rechtschreibfehler findet, der kann sie behalten ;).

Die mit der BK 350 erzielbaren hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten sind zum großen Teil durch ihre guten Bremsen begründet.

Utomborder
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Re: Was ist beim TÜV (Vollgutachten) besonders knifflig?

#2 Beitrag von Utomborder » 13. Okt 2014, 19:04

Die Bremsankerplatte gibts doch inzwischen als Nachbau aus Alu?! Basteln kann man da nix an der alten, das wär mir zu heikel....

Das Spiel am Hinterrad ist auch nicht ohne, das sollte sich schon beim Fahren bemerkbar machen. Da würde ich nochmal genauer nachsehen. Ansonsten ist die Vollabnahme eben das übliche, Profil, Reifengröße und Spiel in Gabel, Lenkkopf usw.. Elektrik und Bremsen sollten auch funktionieren, Bowdenzüge nicht ausgefranst, Speichen alle fest, Haltegriff Sozius fest usw.... Öltropfen vorher abwischen :wink: Prüfzeichen im Glas der Beleuchtung?

Hast Du schon Papiere?

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Richy
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Re: Was ist beim TÜV (Vollgutachten) besonders knifflig?

#3 Beitrag von Richy » 15. Okt 2014, 21:35

Utomborder hat geschrieben:Die Bremsankerplatte gibts doch inzwischen als Nachbau aus Alu?! Basteln kann man da nix an der alten, das wär mir zu heikel....
Gibts inzwischen Gutachten für das Teil? Näheres Infos zum verwendeten Werkstoff? Alu ist ja leider nicht gleich Alu...

Gruß,
Richard

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Re: Was ist beim TÜV (Vollgutachten) besonders knifflig?

#4 Beitrag von bujatronic » 25. Nov 2014, 20:04

So großes Spiel der Achse in den Lagern ist sehr bedenklich, denn das wird immer größer, die Achse verschleißt an den Lagersitzen und bricht irgendwann.
Achsen gibt es aber inzwischen auch als Nachbau, oder Du läßt aufchromen und auf Maß schleifen.
"Vergessen Sie auch nicht, daß jedes Kraftfahrzeug wertvolles Volksvermögen darstellt, das möglichst lange zu erhalten nicht nur einen persönlichen Vorteil bringt, sondern auch eine nationale Pflicht ist!"
Obering. Siegfried Rauch

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oldisegler
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Re: Was ist beim TÜV (Vollgutachten) besonders knifflig?

#5 Beitrag von oldisegler » 26. Nov 2014, 14:33

Hallo,
Spiel an der Bremsankerplatte kommen oft eher von der Aufnahme an der Telegabel und da kann man schon was tun. Der untere Steg ist relativ schwach und bricht auch schon mal ab. Da ist eine ordentliche Schweißnaht von innen und außen erforderlich. Natürlich muß das hinterher ordentlich verputzt werden.
Gruß Oldisegler
Auszüge aus dem Inhalt meines Blogs http://bk350.wordpress.com:
Instandsetzung Telegabel und Motor,
Tipps bei Startproblemen, Modellbau,
Restaurationen, Technische Änderungen, Forumstreffen usw.

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Elektroschrauber
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Re: Was ist beim TÜV (Vollgutachten) besonders knifflig?

#6 Beitrag von Elektroschrauber » 27. Nov 2014, 01:20

Ich finde auch das die Aufnahmeflächen bzw. das Widerlager der Gabel ist einfach zu schmal ausgeführt sind / wurden. (warum nur) Somit arbeitet sich die Platte schnell ein und dann fängt es beim anhalten an zu schaukeln bis es dann total ausgeschlagen ist.
An-Aufschweißen der vollen möglichen Auflagefläche schaft eine dauerhafte Lösung für das Problem.
Gruß Jens

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