Hallo alles zusammen.
Jo ich habe (so im Nachhinein) ziemlich viel Geld für ein Liniertool der Firma Beugler
http://www.beugler.com/ ausgegeben.
Das Ding funktioniert auch ziemlich gut.
Allerdings sollte man doch erst mal ein paar Tage (und Teile) zum Üben einplanen.
(Also immer genug Lappen und Verdünnung bereit halten um die Linie wieder entfernen zu können

)
Danach lassen sich ganz passable Ergebnisse mit dem Tool erziehlen

Die Schuztbleche und Koffer unserer Chang Jiang sind richtig gut geworden. (Doppelinie).
An den Tank habe ich mich allerdings noch nicht rangetraut..
Ich bin auch sicher, das jemand der mit dem Schlepppinsel auch umgehen kann ein besseres Ergebnis abliefert. Aber ein Anfänger wird mit dem Tool sicherlich schneller Erfolg habe als mit dem Pinsel. (Eigene leidvolle und frustrierende Erfahrung

)
Die Technik basiert darauf, das die Farbe von einem Rändelrad aufgenommen wird, und dann vom Rad aufs zu linierende Teil.
Daraus ergibt sich eine gleichblebende breite und Farbdicke des Striches.
Die Breite läßt sich durch verschieden breite Rändelräder varieren.
Schwierig wird es bei Linien breiter als ca. 3,5 mm, da muß man dann sehr aufpassen, das man das tool nicht verkanntet, und somit die Linie dann schmaler wird als das Rad... das gleiche Problem hat man mit schlechten (rauhen/beuligen) Oberflächen.
Aber auch diese Tool ist nicht für motorische Analphabeten, oder Leute mit 'nem Tatter in der Hand
Wie schon gesagt Übung macht die gute Linierung....
Meine Bewunderung übrigens für die Tanklinierung Taloon !
