Seite 1 von 1
Übermaß-Gabelbuchsen-WICHTIG!
Verfasst: 10. Apr 2007, 16:12
von martinekhosenschreck
Hi, gibt es einen Anbieter, der die Gabelbuchsen in Über-bzw. Untermaß liefern kann???
Verfasst: 10. Apr 2007, 21:55
von kutt
hmm hab sowas noch nicht gesehen ...
klappert denn deine gabel durchweg von oben bis unten ?
oder ist es mehr wie in:
viewtopic.php?t=849
denn dann würde das nix bringen
Verfasst: 11. Apr 2007, 11:28
von martinekhosenschreck
So war es erst. Oben und unten mäßiges Spiel, in der Mitte noch schlechter. Daher hab ich die Gabel selbst geschliffen und wollte jetzt hart aufchromen lassen. Trotz gegenteiliger Aussage vor einigen Wochen soll die von mir benötigte Schichtdicke von 0,5mm jetzt galvanisch nicht mehr möglich sein
Eine Variante wäre daher per Flammspritzverfahren genügend Material auftargen lassen und nur wieder schleifen. Man könnte damit gleich Material aufbringen lassen was genauso hart wie Chrom ist. Muß mich da mal schlau machen.
Verfasst: 11. Apr 2007, 12:22
von kutt
martinekhosenschreck hat geschrieben:
Eine Variante wäre daher per Flammspritzverfahren genügend Material auftargen lassen und nur wieder schleifen. Man könnte damit gleich Material aufbringen lassen was genauso hart wie Chrom ist. Muß mich da mal schlau machen.
so kenne ich das auch ... wenn zuviel runtergenommen wurde muß aufbeschitet werden
ich habe einen bekannten der arbeitet in so einem betrieb. die bringen abgelaufene wellen, lagersitze, trommeln uns so weiter von 5mm bis 3000m wieder auf maß
im prinzip wird der kram erst mal gestrahlt und eine gewisse grundrauhtiefe erzeugt. dann beschichtet man die sache mit einem geeigneten material (die machen von niedringschmeltzenden alu bis zu al2o3)
je nach dicke und geforderter festigkeit wird das material gewählt - für die gabel sollte ganz normales eisen oder eine etwas festere legierung reichen.
nach dem beschichten wird das ganze auf maß geschliffen
ich muß mal einen fragen, der das schonmal durch hat. der in chemnitz schleift ja nur, aber wenn schon zuviel weg ist müßte sonst der chom sehr dick werden - meist sind schichten über 300µm (beim metallbeschichten) nicht mehr stabil genug, und man muß weiche zwischenschichten einbringen was den preis hochtreibt
Verfasst: 11. Apr 2007, 12:29
von martinekhosenschreck
Ich sehen du hast das problem erkannt
Bei diesem Flammspritzverfahren können halt gleich sehr hart Legierungen aufgebracht werden. Das soll auch recht preiswert sein und chrom wäre hinterher gar nicht notwendig:
www.metallspritztechnik.de dort bin ich auf die idee gekommen.
PS. Olditunig.de bietet ja aufgearbeitete Rohr im AT an, würde meine alten aber auch nicht haben wollen.
Verfasst: 11. Apr 2007, 13:28
von kutt
martinekhosenschreck hat geschrieben:
PS. Olditunig.de bietet ja aufgearbeitete Rohr im AT an, würde meine alten aber auch nicht haben wollen.
oha?
warst du mal bei dem persönlich? dein eindruck? (wenn es negativ ist bitte per pm - sonst kann es probleme geben)
Verfasst: 11. Apr 2007, 16:22
von martinekhosenschreck
Nein, ich habe nur dort angerufen und Ihm mein Problem geschildert. Die nehmen halt nur Teile im AT die regenerierbar sind. Meine sind´s seiner Ansicht nach nicht.
Ich bin aber gerade aus Freital zurück und habe dort meine beiden Rohre abgegeben. 0,5mm scheint da nicht das Problem. Wir haben alles besprochen, Ende nächste Woche soll´s fertig sein, Preis so um 150,-...Puh...naja bin gespannt was draus wird.
Verfasst: 11. Apr 2007, 17:11
von kutt
freital .. wo genau ?
das ist ja fast auf dem täglichen arbeitsweg

Verfasst: 12. Apr 2007, 19:06
von martinekhosenschreck
Auf der Poisentalstr., stadtausswärts kurz vor LIDL auf der rechten Seite.Guckst du hier:
www.galvanische-werkstätten.de
Verfasst: 12. Apr 2007, 19:08
von martinekhosenschreck
Verfasst: 13. Apr 2007, 09:29
von Mücke
Hallo
mal ein Beispiel wie es an meiner BK gehandhabt wurde. 2 Gablebuchsen wurden nachgefertigt. Und zwar habe ich hier 2 Buchsen aus Goldbronze montiert. Ich bin selbst gelernter Dreher, und als ich noch in der guten alten DDR Produktion war, wurde dieses Material sehr häufig für Gleitlager in allen Grössen verwendet.
MfG
Verfasst: 15. Apr 2007, 11:10
von martinekhosenschreck
Ja, darüber habe ich auch schon nachgedacht. Ich bin Feinmechaniker und könnte mir sowas auch selbst drehen. Allerdings hab ich bei uns auf Arbeit nur relativ kleine Mengen an Bronze gefunden. Ausserdem weiß ich nicht ob man auf die Nuten die auf der inneren Gleitfläche zur Schmierung sind, weglassen kann.
Am Montag hole ich die Gabelholme ab.....Spannung steigt!
Verfasst: 17. Apr 2007, 15:35
von martinekhosenschreck