Gabelöl einfüllen und nicht vierarmiger Herkules sein.

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Kerl
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Gabelöl einfüllen und nicht vierarmiger Herkules sein.

#1 Beitrag von Kerl » 8. Aug 2008, 16:25

Warum muss die Gabel eigentlich senkrecht stehen beim befüllen?
Und was passiert, wenn man das nicht macht?

Mir ist nicht klar, wie ich den schweren Bock hinten soweit anheben soll, ohne dass mir das Ding umfällt. Mit nem Flaschenzug hochheben halte ich auch für sehr gewagt. Wie macht ihr das?

Hintergrund ist das immer noch sehr präsente Schaukeln bei langsamer Fahrt. Fährt man schnell, ist es weg. Neues Gabelöl hat gar nichts gebracht, ich habs allerdings auch einfach so eingefüllt. *zugeb*

Man kommt sich vor wie ein Schüttelshake, das muss sich unbedingt ändern. :wink:
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ddomes
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#2 Beitrag von ddomes » 9. Aug 2008, 09:12

Hallo,
da die Bk-Gabel eine upside-down-Gabel ist, kann es beim Einfüllen ohne senkrechtes Halten der Rohre dazu kommen, dass Öl zwischen äußerem und innerem Rohr vorbeiläuft und im Faltenbalg zu stehen kommt. Bähh!

Ich war bisher auf der Bühne mit der BK, großes Brett dort drauf, Hinterrad aufs Brett und mit Helfer Bühne hochfahren, bis die Rohre senkrecht stehen. Ab da schnell machen, sonst klagt der Helfer über Anspannung in der rechten Hand (Bremse ziehen)...

Oder eben Gabelholme im ausgebauten Zustand befüllen.

Gruß,
Daniel

Kerl
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#3 Beitrag von Kerl » 11. Aug 2008, 00:40

In den Faltenbälgen war nix drin, also geh ich mal davon aus, dass das Öl auch da ist, wo es hingehört.
Was mir zuletzt auch aufgefallen ist: irgendwas knarrt in der linken Gabel bei bestimmten Drehzahlen, oder wenn man man oben kräftig gegenhaut. Kann da drinnen irgendwas gebrochen, locker oder eine Feder so schlapp sein, dass die nicht mehr stramm sitzt und klappert?

Ehrlich gesagt mag ich das Ding nicht auseinanderbauen. Bei Telegabeln bekomm ich immer Angst...
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ddomes
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#4 Beitrag von ddomes » 11. Aug 2008, 08:33

Hallo Kerl,
dann ist bei Dir der glückliche Fall eingetreten, dass das Öl an den Windungen der Federn runterlief.
Das Klappern kenne (kannte :D ) ich: Das waren bei mir die oberen Anschlagsfedern, die ja nur am oberen Ende in die Alu-Aufnahme eingeschraubt sind. Die können schon mal angeregt werden, seitlich zu schwingen und schlagen dann am Standrohr innen an. Ich habe eine Windung mit Schrumpfschlauch überzogen, seitdem ist Ruhe.

Gruß,
Daniel

Kerl
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#5 Beitrag von Kerl » 11. Aug 2008, 23:14

Ah, das werd ich mir mal anschauen. Vielleicht ist es das ja schon. Dank dir!
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