Ölverlust

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kutt
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#16 Beitrag von kutt » 6. Jun 2007, 23:11

Sport-Lu hat geschrieben:Wegen dem Ölaustritt am Drucklager
nach der Boxer/Kutt methode kommt da nix raus :)

ist immer wieder schön, wenn man in die garage kommt und ängstlich unter die bk schaut :) und kein klecks zu finden ist - bei mir gehts seit einiger zeit gut - und sogar mit der orginalen dichtungsvariante an der schaltwelle ...

ich habe wie gesagt immer eher probleme mit dem deckel der kurvenwalze - so auch bei mückes getriebe

... aber da habe ich auch schon eine idee ...

Oldie

#17 Beitrag von Oldie » 7. Jun 2007, 07:29

Hi,
ich fülle SAE50 Einbereichsöl ein, das selbe womit ich auch die AWO befülle.
Wo kommt denn nun genau das ÖL raus? Wie ich nun verstanden habe an dem hinteren Getriebedeckel aus der Durchführung des Kupplungsdrucklagers? Wenn es da rausläuft, kann man wahrscheinlich nur einen anderen Deckel nehmen. Ich denke nicht, dass man das demontieren kann.

Zur Abdichtung des Deckels der Kurvenwalze habe ich einen Tip. Wenn die Kurvenwalze in axialer Richtung etwas Spiel hat, dan wird bei jedem Schaltvorgang diese Welle vor und zurück gedrückt. Dabei wird Druck auf das in dem Zwischenraum zwischen Welle und Deckel eingeschlossene Öl ausgeübt welches sich nicht komprimieren kann und auch nicht abfließen kann. Dadurch wird ein hoher hydraulischer Druck auf den Deckel ausgeübt. Ich habe einfach die Schaltwalzenwelle auf einer Seite etwas flachgeschliffen. Dadurch kann das Öl bei Duckaufbau in Richtung Getriebeinnenraum abfließen. Der Druck auf den Deckel veringert sich und bleibt dicht.
Oldie

Oldie

#18 Beitrag von Oldie » 7. Jun 2007, 17:28

Hier noch ein Nachtrag. Habe mir gerade mal die Situation am offenen Getriebe angesehen. Es ist so, dass bei max. Markierung am Ölstab das Öl über den Kugellagerrand fast bis zur Welle reicht. Wenn man also bis max. Markierung auffüllt kann das Öl nicht ablaufen. Füllt man nun nur ein bißchen zu viel ein, dann kann das Öl hinten aus dem Drucklagerdeckel und noch schlimmer durch die Welle ins Getriebe laufen. Nachdem ich mir das angesehen habe würde ich nun nicht mehr als bis zur Hälfte zwischen den Markierungen auffüllen.
Könnte zuviel Öl bei Euch die Ursache für die Undichtigkeit am Drucklagerdeckel sein?
Oldie

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oldisegler
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#19 Beitrag von oldisegler » 7. Jun 2007, 21:16

Hallo,
jetzt gehts richtig an. Ich komme mit Fachbegriffen aus der Ersatzteilliste.
Also es läuft zwischen "Abschlußdeckel zum Getriebegehäuse " und "Federgehäuse zur Kupplungsbetätigung" unten raus. Die Dichtung zum Deckel ist übrigens neu. Ersatzteilliste Ausgabe Juli 1959 Tafel 7 Nr.5 und Tafel 10 Nr. 3 . Ich hoffe das ist eindeutig. Dies noch als Hinweis: Der Füllstand ist schon an Min.
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#20 Beitrag von kutt » 7. Jun 2007, 21:41

hmm ich dache immer das der schwachpunkt da hinten der stift ist, der zur kupplungsbetätigung dient

dort hatte es bei mir jedenfalls gesuppt ohne ende

das öl wird durch den pilz wie bei bei einer pumpe wähend der fahrt nach außen gepumpt - läuft am hebel runter und tropft auf den auspuff - manchmal läuft es direkt am getriebe runter

zweiteres war bei mir der fall

also nochmal nach et liste:

Tafel 10:

das öl läuft zwischen:
6 - Druckzapfen
und
3 - Federgehäuse zur Kupplungsbetätigung
durch

evtl dient:
3 - Federgehäuse zur Kupplungsbetätigung
und
7 - Druckpilz
als pumpe


dort greift die Kutt && Boxer dichtungsmethode

das das öl zwischen dem
"3 - Federgehäuse zur Kupplungsbetätigung" und der abdeckplatte durchläuft habe ich noch nicht gesehen

ABER!

ich habe noch eine idee wie man das gesuppe ganz weg bekommt

einfach kein öl einfüllen !! Bild *duckundwech*

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#21 Beitrag von oldisegler » 9. Jun 2007, 21:39

Hallo Kutt,
ich muß mich berichtigen. Nach nochmaliger genauer Prüfung muß ich dir recht geben. :oops: Der Stift ist der schlimme Finger der die schöne Maschine in eine Ölsardine verwandelt. Und wie ist da jetzt die Kuttsche Boxer- Methode oder ist es die Boxersche Kutt - Methode die da Abhilfe schafft???? :?:
Ich würde gern mit einigermaßen trockener BK zum Treffen kommen. :P
Gruß Oldisegler
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#22 Beitrag von kutt » 10. Jun 2007, 10:34

da meine bk dort extrem gesifft hat habe ich folgendes gemacht.

ich habe das federgehäuse peniebel entfettet, und einen ring silikon eingezogen. dann habe ich den druckpilz leicht eingefettet und alles montiert.

(also incl feder, seegerring das ganze ding wieder zussammengebaut)

dann muß man nur warten bis das silikon durchgehärtet ist

das hält nun schon seit etwa 5500 km dicht (ich stellen meine bk immer extra auf eine pappe um zu schauen, ob es wieder undicht geworden ist)


ich glaube andreas hat es ähnlich gemacht

interessannte sache: bei mücke's getriebe war/ist zwischen dem gehäuse und den druckpilz ein kleiner sehr dünner filz, der das dichten soll.

auch eine gute lösung in meinen augen

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#23 Beitrag von Sport-Lu » 10. Jun 2007, 16:47

Hallo!

Ich will mich ja nicht zu weit aus dem Fenster lehnen,aber ich hatte ,bei der Silikonmethode, um die Schmierung des Drucklagers Sorge. :(
Dann solls lieber tropfen.

Grüsse! :D :D

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#24 Beitrag von kutt » 10. Jun 2007, 17:48

ne - da verstehst du was falsch - das drucklager sitzt in fahrtrichtng vor dem pilz

also voll im öl - diese methode verhindert das durchlaufen des öl's nach außen

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#25 Beitrag von BK Youngster » 24. Jun 2007, 11:30

also nun geht es auch bei mir los :oops: :oops:

ich verliere am Getriebedeckel unten wenig öl und am Kickstarter :cry:

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