Kilometerstand null setzen ?
Moderator: Ulrich
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martinekhosenschreck
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Kilometerstand null setzen ?
Hallo, ist es möglich den Kilometersatnd am Tacho wieder auf null zu stellen, ohne das man dazu den Tacho komplett zerlegen muß? 
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Oldie
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Utomborder
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martinekhosenschreck
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Mein Tacho steht bei ca 60.000km...also fast in der Mitte. Bei einem Metrer pro Umdrehung, Drehzahl Bohrmaschine ca 1500/min....sind das schlappe 90km Änderung in der Stunde, 2160km/Tag. Ich bräuchte also 18 Tage non stop.
ALSO NEUE FRAGE: Wie funtioniert das ganze MIT Zerlegen des Tachos?Ich bekomme die Nadel nicht von der Achse, deshalb wollte ich eigentlich alles zusammen lassen. Gibts da einen Trick???
ALSO NEUE FRAGE: Wie funtioniert das ganze MIT Zerlegen des Tachos?Ich bekomme die Nadel nicht von der Achse, deshalb wollte ich eigentlich alles zusammen lassen. Gibts da einen Trick???
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Oldie
Zählwerk muß man zerlegen, ist aber nicht weiter wild. Man muß aber vorher den Zeiger abbekommen und das ist nicht immer einfach.
Die Welle ist sehr hart und bricht wie Glas. Also Vorsicht. Ich habe auch schon mal einen Tacho zerstört. Für den zweiten Tacho habe ich mir dann einen kleinen Abzieher (ist eher ein Abdrücker) gebaut.
Ein kurzes Stück Rundmaterial (rund 8-10mm Durchm. 20mm lang) aus einer alten Schraube gesägt. Mitten durch ein ein Gewinde M4. Dann das Rundmaterial unten gabelförmig einsägen, so dass es über den Zeiger passt.
Jetzt den Abdrücker über den Zeiger schieben und mit der Schraube mittig auf die Welle drücken die durch den Zeiger kommt. Jetzt sollte sich sich der Zeiger lösen.
Oldie
Die Welle ist sehr hart und bricht wie Glas. Also Vorsicht. Ich habe auch schon mal einen Tacho zerstört. Für den zweiten Tacho habe ich mir dann einen kleinen Abzieher (ist eher ein Abdrücker) gebaut.
Ein kurzes Stück Rundmaterial (rund 8-10mm Durchm. 20mm lang) aus einer alten Schraube gesägt. Mitten durch ein ein Gewinde M4. Dann das Rundmaterial unten gabelförmig einsägen, so dass es über den Zeiger passt.
Jetzt den Abdrücker über den Zeiger schieben und mit der Schraube mittig auf die Welle drücken die durch den Zeiger kommt. Jetzt sollte sich sich der Zeiger lösen.
Oldie
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Utomborder
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Oldie
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martinekhosenschreck
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Aaah
Abzieher, gute Idee! Hab schon mächtig am Zeiger gezogen, htte aber Angst, alles zusammen rauszureißen.
Mit dem Zählwerk, das bekomm ich schon hin, aber wie ist denn die "große" Reihenfolge? Zuerst den Zeiger ab? Dann Ziffernblat runter; kommt man dann richtig ans Innenleben?
Und vor Allem: Wie weiß ich die exakte Position des Zeigers, das die Rückstellfeder dann die richtige kraft hat?
Mit dem Zählwerk, das bekomm ich schon hin, aber wie ist denn die "große" Reihenfolge? Zuerst den Zeiger ab? Dann Ziffernblat runter; kommt man dann richtig ans Innenleben?
Und vor Allem: Wie weiß ich die exakte Position des Zeigers, das die Rückstellfeder dann die richtige kraft hat?
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Oldie
Hallo Martin,
zur Demontage. Zuerst Zeiger abziehen, dann bekommt man das Zifferblatt runter. Dann kann das komplette Zählwerk ausgebaut werden ohne den Rest zerlegen zu müssen. Zählwerk zerlegen ist kein Problem. Wenn Du den Rest noch zerlegen willst ist die anschließende Montage etwas nervig und erfordert einiges Fingerspitzengefühl. Die obere und untere Lagerung der Nadelwelle sind justierbar. Diese Justierung erfordert Zeit und Nerven, um die Welle+Glocke berührungsfrei zum Magneten einzustellen. Die Glocke darf keinesfalls am Magneten schleifen.
Die Hauptwelle mit dem Magneten läßt sich nicht ausbauen. Die ist gleitgelagert. Vorsicht dort beim Reinigen bzw. Auswaschen, damit das Schmiermittel nicht ausgewaschen wird.
Justierung. Ich habe noch einen alten MZ-Tacho, der dient als Vergleichswert. Tachonadel so aufsetzen, dass die Feder gerade die Nadel gegen den Anschlag drückt. Dann schließe ich meine Bohrmaschine an den MZ-Tacho an. Diese bringt bei voller Drehzahl irgendwas um 90 km/h. Wenn jetzt die Bohrmaschine an den reparierten Tacho angeschlossen wird, ist der Zeiger so zu verdrehen, dass diese Geschwindigkeit bei voller Drehzahl erreicht wird.
Man sollte von den alten Teilen allerdings keine Wunder erwarten +/- 5km/h sind normal. Ich hatte immer das Problem, dass bei richtiger Geschwindigkeitseinstellung der Zeiger nicht ganz zurück zum Anschlag ging. Viel Spaß beim basteln.
Oldie
zur Demontage. Zuerst Zeiger abziehen, dann bekommt man das Zifferblatt runter. Dann kann das komplette Zählwerk ausgebaut werden ohne den Rest zerlegen zu müssen. Zählwerk zerlegen ist kein Problem. Wenn Du den Rest noch zerlegen willst ist die anschließende Montage etwas nervig und erfordert einiges Fingerspitzengefühl. Die obere und untere Lagerung der Nadelwelle sind justierbar. Diese Justierung erfordert Zeit und Nerven, um die Welle+Glocke berührungsfrei zum Magneten einzustellen. Die Glocke darf keinesfalls am Magneten schleifen.
Die Hauptwelle mit dem Magneten läßt sich nicht ausbauen. Die ist gleitgelagert. Vorsicht dort beim Reinigen bzw. Auswaschen, damit das Schmiermittel nicht ausgewaschen wird.
Justierung. Ich habe noch einen alten MZ-Tacho, der dient als Vergleichswert. Tachonadel so aufsetzen, dass die Feder gerade die Nadel gegen den Anschlag drückt. Dann schließe ich meine Bohrmaschine an den MZ-Tacho an. Diese bringt bei voller Drehzahl irgendwas um 90 km/h. Wenn jetzt die Bohrmaschine an den reparierten Tacho angeschlossen wird, ist der Zeiger so zu verdrehen, dass diese Geschwindigkeit bei voller Drehzahl erreicht wird.
Man sollte von den alten Teilen allerdings keine Wunder erwarten +/- 5km/h sind normal. Ich hatte immer das Problem, dass bei richtiger Geschwindigkeitseinstellung der Zeiger nicht ganz zurück zum Anschlag ging. Viel Spaß beim basteln.
Oldie
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martinekhosenschreck
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