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Moderator: Ulrich
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oldisegler
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#1
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von oldisegler » 17. Mär 2008, 23:02
Hallo,
ich bin gerade dabei einen Kardan zu restaurieren und dabei ist mir aufgefallen das der Triebling eigentlich Schrott ist, das Kegelrad sieht aber top aus.

Ich vermute das die beiden nicht zusmmen gehören.
Kann jemand sagen ob die Paarungen irgendwie gekennzeichnet sind und wenn ja, wie?
Gruß Oldisegler
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#2
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von AR-15 » 17. Mär 2008, 23:40
hab bis jetzt immer nur eingeätzte (lasern gab´s ja noch nicht) Einbauspiele/-maße auf beiden Teilen gesehen. Die sollte wohl identisch sein.
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André
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#3
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von André » 18. Mär 2008, 00:51
Hallo Oldisegler,
ich habe bisher auch, wie AR-15, nur die eingeätzten Nummern gesehen, welche auf Kegelrad und Triebling gleich waren.
Ob es sich dabei um Einbauspiele/-maße handelt, keine Ahnung.
Aber ein alter BK-Schrauber/-Veteran hat mir gesagt, dass man an diesen gleichen Nummern die entsprechenden Paare erkennt.
Hier mal die "235-03" als ein Beispiel:
Ich hoffe, dass die Bildqualität ausreicht um es zu deuten.
Gruß André
Nach "FEST", kommt "AB" !
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oldisegler
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#4
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von oldisegler » 18. Mär 2008, 22:52
Hallo,
besten Dank, für die Information. Meine Vermutung war also richtig. Schöne Schei... Nun Brauche ich doch eine neue Paarung für Solomaschinen. (eventuell im Tausch gegen ein ungerissenes Kardangehäuse)
Viele Grüße Oldisegler
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#5
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von AR-15 » 19. Mär 2008, 02:06
oldisegler hat geschrieben:Schöne Schei... Nun Brauche ich doch eine neue Paarung für Solomaschinen.
Wäre das nicht eine Herausforderung für die ingeneurtechnischen "Minimalisten" unter uns herauszufinden, was diese Markierungen genau bedeuten?
Ich glaub, ich hab da noch ein Tellerrad zu liegen mit der Beschriftung "195 +/- 0".
Andere Sache: ich hab da in Leipzig eine Firma gefunden, die sich "Zahnradfabrik..." nennt. Kann mir jemand (leihweise!) einen Solo-Triebling überlassen, den ich dort als Muster zwecks eventuellem Nachbau vorzeigen kann? Hab meinen Solo-Kardan gerade erst wieder zusammengebaut und möchte diesen nicht wieder öffnen (Saisonbeginn !!)
Ein Garagennachbar hatte kürzlich ein Problem mit dem Getriebe seiner (fast) neuen Fräsmaschine. Und die haben ihm das defekte Zahnradpaar in Metall nachgefertigt. O.K.: wer denkt hier mit vielleicht 10 € aus dem Rennen zu gehen, der sollte sich vielleicht in der "Mockik-Fraktion" anmelden.. Aber ich denke, die Frage nach der prinzipiellen Machbarkeit + dem finanziellen Aufwand kostet ja nichts.
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#6
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von kutt » 19. Mär 2008, 11:47
ich hätte einen kaputten .. ein paar zähne sind futsch, aber ein paar sind noch drann
würde das auch reichen ?
oldisegler: was ist denn bei dir kaputt? ist es das selbe, was wir mal auseinander hatten?
PS: ich habe, seit dem ich die BK habe, nach einer soloübersetzung gesucht. alle angebote bis jetzt waren zu teuer (zahnradsatz bis zu 200 euro) oder schrott.
letztens habe ich aber einen bekommen. 60 euro und wie neu. gesucht habe ich aber eigentlich seit mitte 2005

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oldisegler
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#7
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von oldisegler » 19. Mär 2008, 20:32
Hallo,
@Kutt es ist nicht der eingebaute Satz.@ AR 15 ich würde dir den Triebling gern zur Ansicht überlassen da er mir sowieso nichts nutzt. Allerdings wird die Paarung (Triebling-Tellerad) immer zusammen gefertigt und ist deshalb auch mit den selben Zahlen versehen. Ich nehme stark an das die 1. Zahl nur eine laufende Nr. ist die zweite Zahl könnte!!! das Einbauspiel sein. z.B. bei mir +0,3.wenn die Paarung sehr genau gefertigt ist, brauch das Einbauspiel nicht so groß sein wie bei dir +/- 0. Es ist aber sicher eine Tolleranz die vieleicht zum allgemeinen Einbauspiel dazu oder abgerechnet wird. Vieleicht sogar die Dicke der Beilagescheiben.
Gruß Oldisegler
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#8
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von AR-15 » 19. Mär 2008, 23:39
Hallo Oldisegler, hast ´ne PN
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#9
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von AR-15 » 28. Mär 2008, 14:02
So, Männer,
war heute in der Zahnradfabrik. Nach einem (sehr

) kurzen Blick auf den Triebling meinte der Meister, daß die sowas nicht (nachbauen) können

. Bei dem Leistungsangebot

hatte ich eigentlich was anderes angenommen. Schade, war also nix.
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#10
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von Sport-Lu » 28. Mär 2008, 18:26
Hallo!
In letzter Zeit habe ich viele Annoncen von Zahnradfabbriken gesehen die sowas anbieten.Bloss als Einzelperson (oder nur 5 Stück)werden die dir nix machen.Dann ist auch die Gefahr gross,daß du über den Tisch gezogen wirst,denn wer kann schon die Beschaffenheit der Teile überprüfen bzw.kontrollieren.Nachher kriegst du zu weiche Räder oder die Zäne fliegen weg....??
Am vernünftigsten wäre wenn sich ein "grosser"(Dietel,Haase,Omega...)darum kümmert.
Im BMW/EMW-Kreisen gibts eine Firma ZET (in Polen??)oder so,die sowas nachfertigt.Ich hatte diese mal kontaktiert,bekam aber eine abschlägige Antwort:"Für BK machen wir nix".Schade1
Gruss Jörn!

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#11
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von AR-15 » 28. Mär 2008, 20:56
@Sport-Lu: ZET ist wirklich was in Polen (ich glaube, die machen auch die ganzen Federn und Auspuffanlagen (--> Teilemärkte).
Was mich an der Firma hier geärgert hat: da das Büro meist nicht besetzt ist, muß/soll man durch die Werkhalle gehen und jemanden suchen.. Und was ich da in/auf den verschiedenen Maschinen gerade in Bearbeitung gesehen habe, hatte mich schon sehr motiviert. Aber egal, ein kurzes aber leider erfolgloses Intermezo. War einen Versuch wert, hat nix gekostet und nochmals großes "Danke!" an Oldisegler.
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#12
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von 4Xbiker » 1. Apr 2008, 22:54
In Ohorn bei Dresden gibt es eine Zahnradfabrik " Getriebe Schäfer" .
Die sollen schon für Zündapp KS750 uund Oldtimer PKW die Kegelradsätze
gefertigt haben. So eine Fertigung lohnt sich jedoch nur bei entsprechenden
Stückzahlen. Ansonsten echt brutal teuer. Eventuell kann man ja mal ne
Liste erstellen wer einen Kegelradsatz benötigt !!!! ich würde den Chef mal
Fragen nach nem Angebot. ( Für die AWO´s hat es ein hauptberuflicher Schrauber auch mal angefragt: es lohnte sich nicht !!!! )
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Oldie
#13
Beitrag
von Oldie » 2. Apr 2008, 07:29
Hallo Leute,
Bei einer Nachfertigung in Kleinserie würde ein Satz mit Sicherheit mehrere hundert Euro kosten. Ich vermute mal, dass es bei den BK-Schraubern nicht viele gibt, die das anlegen würden. Bei der BMW oder Zündapp Klientel sieht das schon etwas anders aus. Da ist eine restaurierte Maschine dann auch schnell mal 10 Riesen wert. Da lohnt sich so etwas.
Gruß Oldie
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#14
Beitrag
von AR-15 » 3. Apr 2008, 22:18
Oldie hat geschrieben:Hallo Leute,
Bei einer Nachfertigung in Kleinserie würde ein Satz mit Sicherheit mehrere hundert Euro kosten. Ich vermute mal, dass es bei den BK-Schraubern nicht viele gibt, die das anlegen würden. Bei der BMW oder Zündapp Klientel sieht das schon etwas anders aus. Da ist eine restaurierte Maschine dann auch schnell mal 10 Riesen wert. Da lohnt sich so etwas.
Gruß Oldie
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#15
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von Sport-Lu » 5. Apr 2008, 14:19
Hallo!
Ich hatte ja geschrieben,daß am besten einer von den grossen Teilehändlern sowas organisieren müsste.Die haben bestimmt genug Anfragen für sowas.Dann wird eben eine Liste oder ein Vorvertrag gemacht,damit sie nicht auf dem Zeug sitzenbleiben.
Für BMW R25/26/27 kostet sowas "NEU" ca.400€.Das man so etwas nicht geschenkt bekommt und das teuer ist,weiss nun auch jeder.Ich hätte da kein Problem mit,dieses Geld so anzulegen.Schmerzt zwar,hält aber wieder lange Zeit.Aber 400€ wäre wirklich die Obergrenze!!!!!!!!
Ich verstehe auch nicht,daß sich da noch kein Hersteller rangemacht hat.Offenbar ist noch zu viel "Schrott"da,den die Leute einbauen.
Und ob sich so etwas lohnt entscheidet mein Kopf und nicht der Wert der Maschine.Schliesslich mach ich das für mich(meine BK) und die will ich garnicht verkaufen.
Gruss Jörn!

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