Beule im Tank

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StefanC
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Beule im Tank

#1 Beitrag von StefanC » 25. Sep 2012, 13:19

Guten Tag BK Freunde
Beim betrachten meiner Ersatzteile ärgere ich mich über einen Tank mit Beule. :mrgreen:
Nun meine Frage:ausspachteln,(auskloppen)und spachteln,Fachmann aufsuchen oder
weiter ärgern.
Sachdienliche Hinweise erbittet Stefan C :idea:

s-maik
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Re: Beule im Tank

#2 Beitrag von s-maik » 25. Sep 2012, 14:03

StefanC hat geschrieben:Guten Tag BK Freunde
Beim betrachten meiner Ersatzteile ärgere ich mich über einen Tank mit Beule. :mrgreen:
Nun meine Frage:ausspachteln,(auskloppen)und spachteln,Fachmann aufsuchen oder
weiter ärgern.
Sachdienliche Hinweise erbittet Stefan C :idea:
naja, hilfreich wäre natürlich ein bildchen oder beschreibung wo und wie groß ...

aber ich denke ... nen fachmann ist wenn man es ordentlich haben will immer die gute wahl :-)
emmen und ne schwalbe

BK112
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Re: Beule im Tank

#3 Beitrag von BK112 » 25. Sep 2012, 20:21

Wie groß ist die Beule denn?
Kleine, aber ärgerliche Delle? Dann frag mal bei KFZ-Lackierern nach. Die haben doch Kontakte zu diesen "Beulendoktoren", die mit allerlei Spezialwerkzeugen die Beulen erfolgreich rausdrücken, raussaugen, rausziehen.....

Gruß
Olaf
Erstaunlich, wie man in so viel Motorrad so wenig Leistung bauen kann :-)

Knalltackterfahrer
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Re: Beule im Tank

#4 Beitrag von Knalltackterfahrer » 25. Sep 2012, 22:09

Wenn die Beule nicht beseitigt werden kann dann um himmelswillen nicht spachteln sondern verzinnen, das haben die früher auch so gemacht.
Gruß Reimund der Knalltackterfahrer
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oldisegler
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Re: Beule im Tank

#5 Beitrag von oldisegler » 25. Sep 2012, 22:43

Hallo Stefan,
Beulen kann mit vielen Werkzeugen entfernen. Wichtig wäre die Größe und die Lage der Delle den eine Beule wirds wohl nicht sein. :wink: Der Tank ist aus dickerem Blech als die anderen Teile da ist die Sache nicht ganz so einfach. Schick doch mal ein Foto. Spachteln ist übrigens heute nicht mehr mit früher zu vergleichen man sollte sich allerdings etwas damit auskennen. Eine ungespachtelte Lackierung gibt es nicht, wenn die Qualität stimmen soll. Auch verzinntes Blech wird noch nachher noch gespachtelt. Zinn dient lediglich als Rostschutz (wenn richtig gemacht) und für größere Unebenheiten die sich nicht oder nur sehr schlecht ausbeulen lassen. Es ist aber ein viel größerer Aufwand als Spachteln. Für den Laien ist zinnen wesentlich schwieriger und man benötigt mehr Arbeitmittel vom Preis gar nicht zu reden.
Gruß Oldisegler
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Re: Beule im Tank

#6 Beitrag von Knalltackterfahrer » 26. Sep 2012, 02:56

Na das mit dem Spachteln stimmt für den Laien, ich habe schon mehrere Fahrzeuge auch für Musehen restauriert, da kam nie Spachtel drauf. Wenn man das sorgfältig macht mit dem richtigen Werkzeug ist das kein großes Problem, man sollte aber etwas üben. Wenn man die Oberfläche mit einer Karosserie-Feile sauber bearbeitet reicht vor dem Lackieren gut zu Füllern. Übrigens Wirt heute noch in der Serienfertigung verzinnt, das hält besser wie spachteln.
Gruß vom Knalltackterfahrer
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Re: Beule im Tank

#7 Beitrag von Knalltackterfahrer » 26. Sep 2012, 07:03

Nachtrag
Na ich glaube das mein Beitrag für dich nicht sehr hilfreich ist, denn ich vergesse immer das nicht jeder, der sein Motorrad zu Hause restauriert, auch über eine perfekt eingerichtete Werkstatt verfügt.
Spachteln bringt auf jeden Fall ein hervorragendes Ergebniss, und ist einfach in der Anwendung.
Ich mache es aber so wie ich es gelernt habe, one Spachtel.
Gruß von Reimund den Knalltackterfahrer
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bujatronic
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Re: Beule im Tank

#8 Beitrag von bujatronic » 26. Sep 2012, 08:56

Also ich habe mit Zinn sehr negative Erfahrungen gemacht. An meinem Wartburg 312/I HT300 wurde ab Werk der Übergang vom Vorderteil zum Heck (also etwa auf Höhe Kofferraum-Scharnier) autogen geschweißt und mit Zinn abgedeckt. Dabei hat man sicher ein korrosives Flußmittel verwendet, so daß im Laufe der Jahre das Blech darunter völlig weggerostet ist, zumal ja auch Fe (+0,77V) und Sn (-0,14V) elektrochemisch ziemlich weit auseinander sind und jede Feuchtigkeit dort sofort die schönsten Lokalelemente entstehen läßt. Zinn kommt also für einen Veteranen (der ja im Gegensatz zu einem neuen Auto lange halten soll) nur in Frage, wenn mit Kolophonium und nicht mit Lötwasser oder -fett als Flußmittel gearbeitet wird. Das macht jedoch nach meiner Kenntnis kein Karosseriebauer.
Glasfaserspachtel (am besten mit Zinkzusatz) kann hingegen in fast jeder beliebigen Dicke aufgetragen werden (natürlich in mehreren Schichten). Daher habe ich an meinem Tank auch nicht gezinnt.
Auch bei Flächen, die verchromt werden sollen, kann man Zinn nicht verwenden, da es an den Übergängen in den galvanischen Bädern sofort zu elektrochemischen Reaktionen kommt, die dort zu tiefen und sehr unschön sichtbaren Rillen führen.
"Vergessen Sie auch nicht, daß jedes Kraftfahrzeug wertvolles Volksvermögen darstellt, das möglichst lange zu erhalten nicht nur einen persönlichen Vorteil bringt, sondern auch eine nationale Pflicht ist!"
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Re: Beule im Tank

#9 Beitrag von Kerl » 26. Sep 2012, 10:13

Verzinnen ist schon ne feine Sache, solange man es ordentlich macht. Flussmittel wird ja nicht während des eigentlichen Verzinnens benutzt, sondern nur und ausschliesslich zum Vorverzinnen, also zum Vorbehandeln der Oberfläche. Das MUSS natürlich abgewaschen werden, sofern es sich um ein säurehaltiges Flussmittel handelt. Wer das nicht macht, riskiert Rostschäden. Wer säurehaltiges Flussmittel in Falzen benutzt, aus denen man es nicht auswaschen kann, ist ohnehin nicht zu retten...

Alles schon gesehen, auch wird gern mal Flussmittel nochmal draufgeschmiert, wenn der Zinnklops nicht richtig haften will. Da schlägt man die Hände überm Kopp zusammen...

Verzinnen ist nichts für Laien. Das sollte man vorher ausgiebig üben, auch die Vorarbeiten.
Spachteln ist da viel einfacher. Leider muss man nicht so genau vorarbeiten, da so ein Spachtelklops auch so sehr gut hält, was zu Schlampereien verführt. Zumindest die ersten Jahre. :wink:
Unsinn, die hat vier Takte - auf jeder Seite zwei!

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Re: Beule im Tank

#10 Beitrag von bujatronic » 26. Sep 2012, 10:40

nach meiner Erfahrung bleiben Nester von Flußmitteln immer irgendwo unter der Zinnschicht, wenn es aggressive sind, ist der Gilb vorprogrammiert...
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Re: Beule im Tank

#11 Beitrag von StefanC » 26. Sep 2012, 20:22

Guten Abend BK Freunde
Ich danke Euch für die vielschichtigen Ratschläge,so das es bei mir zu einer Meinungsbildung
gekommen ist.
1.Oldiesegler hat Recht es ist natürlich eine Delle!
2.Die Delle ist heftig vorn links
3.Der Tank bleibt liegen bis sich ein besserer findet, wenn nicht,Delle flacher machen und auszinnen.
Das" flacher machen" hängt noch von den Kosten ab.Auszinnen werde ich selbst machen.Nur in eine
Lackiererei geben ist zu unsicher.Was unter der Farbe ist ?????

Ein Kfz Klempner meint:4 Schweißdrähte autogen auf die Delle schweißen,Tank warmmachen und an
den Drähten die Delle herausziehen.Drähte abflechsen.
Einen guten Abend wünscht Stefan C

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Re: Beule im Tank

#12 Beitrag von oldisegler » 26. Sep 2012, 20:55

Hallo,
noch mal was zum zinnen. Nach der Reinigung z.B. mit Bremsenreiniger (es geht nur ums Entfetten) wird Zinnpaste aufgetragen. Diese wird mit dem Brenner erwärmt und mit einem Lappen abgewischt. Das Ergebnis ist eine verzinnte Oberfläche. Sollte es noch unverzinnte Stellen geben muß der Vorgang so lange wiederholt werden bis diese verschwunden sind.(Rostschutz!) Jetzt kann Stangenzinn aufgetragen werden. Das ist zumindest auf senkrechten Fächen nicht so einfach, da zu viel Wärme zum Laufen des Zinns führt. Jetzt wird dass Zinn mit einem Holzspachtel der in Bienenwachs getaucht ist unter vorsichtiger Erwärmung glattgestrichen. Dabei kommt es oft zum Laufen des Zinns vor allem wenn man keine Erfahrung hat. Wenn genügend aufgetragen ist wird das Zinn mit einer Zinnfeile geglättet. Schon deshalb ist in vielen Fällen Spachtel nötig. Natürlich wenig und nur Feinspachtel!
So wird im Karosseriebau auch heute noch gezinnt. In vielen Fällen ist dies aber nicht notwendig. Man kann z.B. für tiefere Dellen auch Glasfaserspachtel verwenden. Ausgebeult sollte aber wenn möglich immer werden. Natürlich erfordert beides, Zinnen und Spachteln Erfahrung. Auch deshalb ist Karosseriebauer ein Beruf. Wenn nicht richtig ausgeführt funktioniert beides nicht.
Benötigte Arbeitmittel zum Zinnen: Verzinnungspaste (gibt es im Profibereich in ziemlich großen Dosen Ca.500ml,Stangenzinn mit möglichst viel Bleianteil (kaum noch erhältlich wegen Schwermetall !) Holzspachtel, Zinnfeile, Bienenwachs. Zum Spachtel wird nur: Spachtelmasse und ein Spachtel benötigt.
@ Stefan.C. Autogen würde ich nicht schweißen!!

Gruß Oldisegler
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Re: Beule im Tank

#13 Beitrag von bujatronic » 27. Sep 2012, 13:45

Wenn man z.B. bei den Anwendungshinweisen für Verzinnungspaste (http://www.ldm-tuning.de/artikel-6739.htm) "zum Auftragen auf Karosseriebleche als Vorbereitung für die Arbeit mit Karosseriezinn" liest: "Flussmittelreste sind wasserlöslich und sollten nach dem Verzinnen (vor dem Auftragen des Karosseriezinns) gründlich abgewaschen werden" klingeln bei mir alle Alarmglocken, denn das sind mit Sicherheit aggressive Flußmittel. Das mag bei "normalen" Karosserien gehen, deren Lebenserwartung bei weniger als 10 Jahren liegt, aber bei meinem Oldtimer würde ich so etwas nicht einsetzen. Man kann das übrigens ganz einfach mit einem Ph-Streifen oder etwas Rotkohl testen, wenn sich das in Richtung rot verfärbt, ist Säure, wahrscheinlich Salzsäure dabei, dann in hohem Bogen wegschmeißen. Richtig ist der Hinweis zu dem Blei, eutektisches Lot (mit dem niedrigsten Schmelzpunkt) hat 62%Sn, ist aber kaum noch erhältlich. Blei ist übrigens elektrochemisch fast wie Zinn, also weit edler als Fe und damit korrosionsfördernd.
Der Tip mit den Schweißdrähten ist ok, macht mein Klempner auch, habe ich auch bei einem Auspuff (da kann man nicht zinnen oder spachteln) schon gemacht, es ist allerdings besser, sie elektrisch anzuheften. Trotzdem ist das nicht einfach, denn man muß die Delle vom Rand ausgehend autogen gleichmäßig warm machen. Nimmt man eine zu kleine Düse, kühlt es zu schnell ab, man bekommt es nicht gleichmäßig warm, nimmt man eine zu große, läuft man Gefahr, daß zu viel Blech erwärmt wird, trotzdem mit 0,5-1 anfangen und ggf. 1-2 nehmen, keinesfalls einen Schneidbrenner! Bei autogenen Aktionen besteht immer die Gefahr, daß sich das Blech verzieht, besonders wenn es kalt verformt war (und das sind je die meisten Blechteile), weil im Material noch Spannungen bestehen. Ich denke jedoch, daß in so alten Teilen diese inzwischen weitestgehend neutralisiert sein dürften. Beim Auspuff hat es jedenfalls geklappt.
Hier noch ein Foto von meinem Wartburg, ursprünglich war bis zur Kante verzinnt, nach ca. 20 Jahren hob sich das erste Zinn ab, ich habe das lose Material vorsichtig abgetragen und durch selbstgemischte Polyester-Glasfaser-Spachtel (Hobby-Plast) ersetzt, nach weiteren 10 Jahren dieselbe Aktion, und so sieht es heute aus. Deutlich sind der vermehrte Rostansatz an der Grenze der beiden Metalle und die Rostnarben im früher verzinnten Bereich erkennbar.
Mein Fazit: Zinn auf Karosserien hält so 10 bis 15 Jahre. Ich weiß ja nicht, mit welchem Zeithorizont Ihr restauriert...
Dateianhänge
Kopie von P9270799.jpg
Kopie von P9270799.jpg (87.54 KiB) 7133 mal betrachtet
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Re: Beule im Tank

#14 Beitrag von Kerl » 27. Sep 2012, 15:06

Die ältesten Verzinnungsarbeiten, die ich noch überprüfen kann, sind an meinem Civic. Die Dinger rosten auch wie die Pest, also hab ich ihn vor ca. 7 Jahren komplett entrostet und speziell an den Radläufen und der Heckklappe viel verzinnt. Damals war da grad eben etwas Übung dabei, aber kaum Erfahrung, dafür umso mehr Vorsicht.
Bis heute kommt da weder innen noch aussen Rost durch (beim Civic kann man von innen in die Radhäuser schauen).
In die Heckklappe ist ein Blech eingesetzt (um das Nummernschild von dort aus in die Stosstange zu verbannen - naja, altes Tuningleiden *zugeb*), das ist nur eingelötet bzw. eingezinnt, nichts verschweisst. Ich glaube nicht, dass das heute noch bei dem harten Fahrwerk halten würde, wenn es im Rosten begriffen ist.

Meine Meinung: wenn es ordentlich gemacht wurde, passt das auch. Der springende Punkt sind immer die Flussmittelreste, drum benutze ich beinahe nur noch säurefreies.
Unsinn, die hat vier Takte - auf jeder Seite zwei!

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Re: Beule im Tank

#15 Beitrag von Knalltackterfahrer » 27. Sep 2012, 16:10

Tja in meiner Werkstatt habe ich Verzinnarbeiten überprüfen können welche vor über 80 Jahren durchgeführt wurden, auch damals gab es Unfälle und Beulen aber keinen Kunststoffspachtel. Als man begann die Messing-Tanks bei Motorrädern durch Stahl-Tanks zu ersetzen, wurden diese von innen verzinnt. Bei meinen bis zu 100 Jahre alten Schätzchen waren diese an den Stellen an denen Zinn zum Eisatz kam nicht verrostet, was man von den 20 Jahre alten, gespachtelten Fahrzeugen nun nicht behaupten kan.Das Verzinnen ist gegenüber dem Spachteln sehr Aufwendig und man braucht das richtige Material. Es gab für den Karosserie-Bau eine spezielle Zinnlegierung deren Zusammensetzung mir leider nicht bekannt ist.Ich kann allerdings auf einen Vorrat meines Großvaters zurückgreifen und habe bis jetzt gute Erfahrung damit machen können. :wink:
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